World Economy Summer 2016 - World Economy with somewhat more steam
Jens Boysen‐Hogrefe, Klaus-Jürgen Gern, Philipp Hauber, Stefan Kooths, Ulrich Stolzenburg
Abstract
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Jens Boysen‐Hogrefe, Klaus-Jürgen Gern, Philipp Hauber, Stefan Kooths, Ulrich Stolzenburg
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Die Weltwirtschaft hat sich im Frühjahr gefangen. Allerdings ist die zugrunde liegende Dynamik weiterhin gering. Für den weiteren Verlauf dieses und des nächsten Jahres ist zwar mit etwas höheren Expansionsraten zu rechnen, ein kräftiger Konjunkturaufschwung ist aber weiterhin nicht in Sicht. Der Anstieg der Weltproduktion - gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten - wird mit 3, 1 Prozent in diesem Jahr genauso schwach ausfallen wie 2015, für 2017 rechnen wir mit einem Anstieg um 3, 5 Prozent. Damit haben wir unsere Prognose vom März nur geringfügig angehoben. Der Aufschwung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bleibt mäßig. Es wird mehr und mehr deutlich, dass die Hemmnisse für eine stärkere Expansion struktureller Natur sind und weder durch eine weiter expansive Geldpolitik, noch durch fiskalische Impulse überwunden werden können. Die Anregungen vonseiten des Ölpreises lassen allmählich nach, gleichzeitig haben sich mit wieder etwas höheren Rohstoffpreisen aber die Aussichten für viele Schwellenländer aufgehellt. Auch hier stehen aber vielfach strukturelle Probleme einer raschen Erholung entgegen.
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Die Weltwirtschaft hat sich im Frühjahr gefangen. Allerdings ist die zugrunde liegende Dynamik weiterhin gering. Für den weiteren Verlauf dieses und des nächsten Jahres ist zwar mit etwas höheren Expansionsraten zu rechnen, ein kräftiger Konjunkturaufschwung ist aber weiterhin nicht in Sicht. Der Anstieg der Weltproduktion - gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten - wird mit 3, 1 Prozent in diesem Jahr genauso schwach ausfallen wie 2015, für 2017 rechnen wir mit einem Anstieg um 3, 5 Prozent. Damit haben wir unsere Prognose vom März nur geringfügig angehoben. Der Aufschwung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bleibt mäßig. Es wird mehr und mehr deutlich, dass die Hemmnisse für eine stärkere Expansion struktureller Natur sind und weder durch eine weiter expansive Geldpolitik, noch durch fiskalische Impulse überwunden werden können. Die Anregungen vonseiten des Ölpreises lassen allmählich nach, gleichzeitig haben sich mit wieder etwas höheren Rohstoffpreisen aber die Aussichten für viele Schwellenländer aufgehellt. Auch hier stehen aber vielfach strukturelle Probleme einer raschen Erholung entgegen.
Key concepts: Economics, Pace, Stimulus (psychology), World economy, Emerging markets, Economy, Commodity, Exchange rate