Betriebliche Restrukturierung im Ländervergleich
Ursula Mense‐Petermann
Abstract
Ursula Mense‐Petermann
Abstract
Dieser Beitrag untersucht die Bedeutung institutioneller Hinterlassenschaften der planwirtschaftlichen Ordnungen in Polen und der Tschechoslowakei für die Herausbildung betrieblicher Restrukturierungsstrategien. Anhand von je zwei Betriebsfallstudien in polnischen und tschechischen Unternehmen werden landesspezifisch unterschiedliche Umgangsweisen mit neuen politischinstitutionellen und ökonomischen Rahmenbedingungen rekonstruiert. In den Dimensionen Privatisierung, Marktpositionierung, technisch-organisatorische Modernisierung und Konfliktregulierung wird gezeigt, daß Betriebe in Polen und Tschechien jeweils unterschiedliche 'Anpassungs'-Ressourcen bzw. Blockadepotentiale haben. Dabei wird einerseits auf die relative Offenheit des je betriebsspezifischen Umgangs mit diesen Ressourcen, andererseits auf die Pfadabhängigkeit der ökonomischen Transformationsprozesse verwiesen.
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Dieser Beitrag untersucht die Bedeutung institutioneller Hinterlassenschaften der planwirtschaftlichen Ordnungen in Polen und der Tschechoslowakei für die Herausbildung betrieblicher Restrukturierungsstrategien. Anhand von je zwei Betriebsfallstudien in polnischen und tschechischen Unternehmen werden landesspezifisch unterschiedliche Umgangsweisen mit neuen politischinstitutionellen und ökonomischen Rahmenbedingungen rekonstruiert. In den Dimensionen Privatisierung, Marktpositionierung, technisch-organisatorische Modernisierung und Konfliktregulierung wird gezeigt, daß Betriebe in Polen und Tschechien jeweils unterschiedliche 'Anpassungs'-Ressourcen bzw. Blockadepotentiale haben. Dabei wird einerseits auf die relative Offenheit des je betriebsspezifischen Umgangs mit diesen Ressourcen, andererseits auf die Pfadabhängigkeit der ökonomischen Transformationsprozesse verwiesen.
Key concepts: Marketization, Restructuring, Czech, Economic system, Contingency, Business, Political science, Economic geography