Behandlung der chronischen Synovialfistel nach Radiosynoviorthese - Zwei Fallberichte
Claudia Choi, P. Vogt
Abstract
Claudia Choi, P. Vogt
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Die chronische Synovialfistel am Knie ist ein insgesamt seltenes Krankheitsbild, die als Komplikation nach Trauma oder chirurgischen Eingriffen auftreten kann. Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis ist die Ausbildung einer chronischen Synovialfistel eine bekannte und gefürchtete posttraumatische Komplikation. Eine klare und standardisierte Therapieempfehlung dieser Erkrankung steht derzeit noch aus und die bisherige Literatur auf diesem Gebiet ist nicht ausreichend. Wir berichten erstmals über zwei Patienten mit chronischer Synovialfistel nach Radiosynoviorthese des Kniegelenkes. In beiden Fällen konnte diese Komplikation unter konservativen und konventionell chirurgischen Maßnahmen nicht zur Abheilung gebracht werden, und es kam zur Ausbildung chronisch rezidivierender Fisteln. An unserer Klinik erfolgte radikales Débridement des Lokalbefundes, jedoch ohne Eröffnen des Gelenkes und bei beiden Patienten konnte mittels fasziokutaner beziehungsweise muskulokutaner Lappenplastik zur Defektdeckung ein vollständiger Wundverschluss erreicht werden.
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Die chronische Synovialfistel am Knie ist ein insgesamt seltenes Krankheitsbild, die als Komplikation nach Trauma oder chirurgischen Eingriffen auftreten kann. Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis ist die Ausbildung einer chronischen Synovialfistel eine bekannte und gefürchtete posttraumatische Komplikation. Eine klare und standardisierte Therapieempfehlung dieser Erkrankung steht derzeit noch aus und die bisherige Literatur auf diesem Gebiet ist nicht ausreichend. Wir berichten erstmals über zwei Patienten mit chronischer Synovialfistel nach Radiosynoviorthese des Kniegelenkes. In beiden Fällen konnte diese Komplikation unter konservativen und konventionell chirurgischen Maßnahmen nicht zur Abheilung gebracht werden, und es kam zur Ausbildung chronisch rezidivierender Fisteln. An unserer Klinik erfolgte radikales Débridement des Lokalbefundes, jedoch ohne Eröffnen des Gelenkes und bei beiden Patienten konnte mittels fasziokutaner beziehungsweise muskulokutaner Lappenplastik zur Defektdeckung ein vollständiger Wundverschluss erreicht werden.
Key concepts: Medicine, Gynecology