2019RePEc: Research Papers in EconomicsRequires access

World Economy Autumn 2019 - World economy picks up only slowly

Klaus-Jürgen Gern, Stefan Kooths, Saskia Mösle, Ulrich Stolzenburg

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Abstract

Die Weltwirtschaft expandierte im ersten Halbjahr 2019 weiterhin mit wenig Dynamik. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften schwächte sich das Expansionstempo zuletzt ab, in den Schwellenländern belebte sich hingegen die zuvor sehr schwache Konjunktur etwas. Vor allem die Industrie befindet sich in einem Abschwung. Der Welthandel ist seit Anfang des Jahres sogar in der Tendenz rückläufig. Im laufenden Jahr dürfte die Weltproduktion nur noch um 3, 1 Prozent zunehmen, nach 3, 7 Prozent im vergangenen Jahr. Die von den Vereinigten Staaten ausgehenden Handelskonflikte und Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Amtsführung von populistischen Regierungen in einer Reihe von Schwellenländern belasten den Ausblick. Hinzu kommt in Europa immer noch die Unklarheit über Zeitpunkt und Modalitäten des Brexit. So dürfte sich das weltwirtschaftliche Expansionstempo im kommenden Jahr nur geringfügig auf 3, 2 Prozent erhöhen. Damit haben wir unsere Prognose vom Juni für 2019 und 2020 um jeweils 0, 1 Prozentpunkte reduziert. Angeregt von einer wieder expansiveren Geldpolitik und unter der Voraussetzung, dass es nicht zu einer weiteren Eskalation der wirtschaftspolitischen Spannungen kommt, dürfte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 beleben, auch wenn der Zuwachs der Produktion mit voraussichtlich 3, 4 Prozent immer noch recht moderat ausfallen wird.

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Die Weltwirtschaft expandierte im ersten Halbjahr 2019 weiterhin mit wenig Dynamik. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften schwächte sich das Expansionstempo zuletzt ab, in den Schwellenländern belebte sich hingegen die zuvor sehr schwache Konjunktur etwas. Vor allem die Industrie befindet sich in einem Abschwung. Der Welthandel ist seit Anfang des Jahres sogar in der Tendenz rückläufig. Im laufenden Jahr dürfte die Weltproduktion nur noch um 3, 1 Prozent zunehmen, nach 3, 7 Prozent im vergangenen Jahr. Die von den Vereinigten Staaten ausgehenden Handelskonflikte und Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Amtsführung von populistischen Regierungen in einer Reihe von Schwellenländern belasten den Ausblick. Hinzu kommt in Europa immer noch die Unklarheit über Zeitpunkt und Modalitäten des Brexit. So dürfte sich das weltwirtschaftliche Expansionstempo im kommenden Jahr nur geringfügig auf 3, 2 Prozent erhöhen. Damit haben wir unsere Prognose vom Juni für 2019 und 2020 um jeweils 0, 1 Prozentpunkte reduziert. Angeregt von einer wieder expansiveren Geldpolitik und unter der Voraussetzung, dass es nicht zu einer weiteren Eskalation der wirtschaftspolitischen Spannungen kommt, dürfte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 beleben, auch wenn der Zuwachs der Produktion mit voraussichtlich 3, 4 Prozent immer noch recht moderat ausfallen wird.

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Method / approach

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Main findings

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Limitations

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Applications

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Die Weltwirtschaft expandierte im ersten Halbjahr 2019 weiterhin mit wenig Dynamik. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften schwächte sich das Expansionstempo zuletzt ab, in den Schwellenländern belebte sich hingegen die zuvor sehr schwache Konjunktur etwas. Vor allem die Industrie befindet sich in einem Abschwung. Der Welthandel ist seit Anfang des Jahres sogar in der Tendenz rückläufig. Im laufenden Jahr dürfte die Weltproduktion nur noch um 3, 1 Prozent zunehmen, nach 3, 7 Prozent im vergangenen Jahr. Die von den Vereinigten Staaten ausgehenden Handelskonflikte und Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Amtsführung von populistischen Regierungen in einer Reihe von Schwellenländern belasten den Ausblick. Hinzu kommt in Europa immer noch die Unklarheit über Zeitpunkt und Modalitäten des Brexit. So dürfte sich das weltwirtschaftliche Expansionstempo im kommenden Jahr nur geringfügig auf 3, 2 Prozent erhöhen. Damit haben wir unsere Prognose vom Juni für 2019 und 2020 um jeweils 0, 1 Prozentpunkte reduziert. Angeregt von einer wieder expansiveren Geldpolitik und unter der Voraussetzung, dass es nicht zu einer weiteren Eskalation der wirtschaftspolitischen Spannungen kommt, dürfte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 beleben, auch wenn der Zuwachs der Produktion mit voraussichtlich 3, 4 Prozent immer noch recht moderat ausfallen wird.

Key concepts: Expansive, World economy, Economics, Emerging markets, Brexit, Economic expansion, International trade, Economy

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