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Behavioural and social immunity in a eusocial insect, the bumblebee Bombus terrestris

Bertrand Fouks

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Abstract

Die Abwehrmechanismen der Hummeln gegen Parasiten sind gut untersucht, vor allem ihr Immunsystem. Allerdings ist wenig über ihre verhaltensbezogene Immunität bekannt. Einer der häufigsten und spezifischen Hummelsparasiten ist Crithidia bombi, ein Trypanosomatide, welcher den Hummeldarm infiziert. C. bombi reduziert die Fitness der Hummelkolonien. Seine Transmission wird durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Blüten durch mehrere Hummeln begünstigt. Daher habe ich das Futtersuchverhalten der Hummeln von C. bombi-belasteten und -unbelasteten künstlichen Blüten erforscht. Hummeln zeigen die Fähigkeit, kontaminierte Blüten zu erkennen und zu vermeiden. Diese Leistung wird verstärkt, wenn die Blüten anstatt mit C. bombi mit einem allgemeinen Erreger (Escherichia coli) kontaminiert waren. Diese Leistung wurde zudem im Laufe der Zeit verstärkt, welches auf einen Lernprozess der Hummeln schließen lässt. Dieses Lernen scheint durch den Einsatz sozialer Signale vermittelt zu werden. Bienen können Duftmarken auf Blüten, zurückgelassen von Artgenossen, und visuelle Hinweise (Anwesenheit von Artgenossen auf Blüten) wahrnehmen, die sie bei der Nahrungssuche an Blüten unterstützen. In diesem Fall werden die Duftmarken der Artgenossen nicht von den Sammlerinnen verwendet. Sie verlassen sich auf den Geruch, der durch die Interaktion von C. bombi Zellen mit dem Blütennektar zustande kommt. Dennoch wirken die visuellen Hinweisen als stimulierende Verstärkung für naive Sammlerinnen, wodurch der Lernprozess auf Kolonie-Ebene erklärt werden könnte. Zudem verglich ich auch zwei molekulare Methoden, um C. bombi Infektionsraten in Hummeln zu messen. Beide Methoden sind zuverlässig und erlauben eine schnelle und effiziente Abschätzung von C. bombi Infektionsraten in Hummeln.

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Die Abwehrmechanismen der Hummeln gegen Parasiten sind gut untersucht, vor allem ihr Immunsystem. Allerdings ist wenig über ihre verhaltensbezogene Immunität bekannt. Einer der häufigsten und spezifischen Hummelsparasiten ist Crithidia bombi, ein Trypanosomatide, welcher den Hummeldarm infiziert. C. bombi reduziert die Fitness der Hummelkolonien. Seine Transmission wird durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Blüten durch mehrere Hummeln begünstigt. Daher habe ich das Futtersuchverhalten der Hummeln von C. bombi-belasteten und -unbelasteten künstlichen Blüten erforscht. Hummeln zeigen die Fähigkeit, kontaminierte Blüten zu erkennen und zu vermeiden. Diese Leistung wird verstärkt, wenn die Blüten anstatt mit C. bombi mit einem allgemeinen Erreger (Escherichia coli) kontaminiert waren. Diese Leistung wurde zudem im Laufe der Zeit verstärkt, welches auf einen Lernprozess der Hummeln schließen lässt. Dieses Lernen scheint durch den Einsatz sozialer Signale vermittelt zu werden. Bienen können Duftmarken auf Blüten, zurückgelassen von Artgenossen, und visuelle Hinweise (Anwesenheit von Artgenossen auf Blüten) wahrnehmen, die sie bei der Nahrungssuche an Blüten unterstützen. In diesem Fall werden die Duftmarken der Artgenossen nicht von den Sammlerinnen verwendet. Sie verlassen sich auf den Geruch, der durch die Interaktion von C. bombi Zellen mit dem Blütennektar zustande kommt. Dennoch wirken die visuellen Hinweisen als stimulierende Verstärkung für naive Sammlerinnen, wodurch der Lernprozess auf Kolonie-Ebene erklärt werden könnte. Zudem verglich ich auch zwei molekulare Methoden, um C. bombi Infektionsraten in Hummeln zu messen. Beide Methoden sind zuverlässig und erlauben eine schnelle und effiziente Abschätzung von C. bombi Infektionsraten in Hummeln.

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Key contribution

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Method / approach

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Main findings

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Limitations

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Applications

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Die Abwehrmechanismen der Hummeln gegen Parasiten sind gut untersucht, vor allem ihr Immunsystem. Allerdings ist wenig über ihre verhaltensbezogene Immunität bekannt. Einer der häufigsten und spezifischen Hummelsparasiten ist Crithidia bombi, ein Trypanosomatide, welcher den Hummeldarm infiziert. C. bombi reduziert die Fitness der Hummelkolonien. Seine Transmission wird durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Blüten durch mehrere Hummeln begünstigt. Daher habe ich das Futtersuchverhalten der Hummeln von C. bombi-belasteten und -unbelasteten künstlichen Blüten erforscht. Hummeln zeigen die Fähigkeit, kontaminierte Blüten zu erkennen und zu vermeiden. Diese Leistung wird verstärkt, wenn die Blüten anstatt mit C. bombi mit einem allgemeinen Erreger (Escherichia coli) kontaminiert waren. Diese Leistung wurde zudem im Laufe der Zeit verstärkt, welches auf einen Lernprozess der Hummeln schließen lässt. Dieses Lernen scheint durch den Einsatz sozialer Signale vermittelt zu werden. Bienen können Duftmarken auf Blüten, zurückgelassen von Artgenossen, und visuelle Hinweise (Anwesenheit von Artgenossen auf Blüten) wahrnehmen, die sie bei der Nahrungssuche an Blüten unterstützen. In diesem Fall werden die Duftmarken der Artgenossen nicht von den Sammlerinnen verwendet. Sie verlassen sich auf den Geruch, der durch die Interaktion von C. bombi Zellen mit dem Blütennektar zustande kommt. Dennoch wirken die visuellen Hinweisen als stimulierende Verstärkung für naive Sammlerinnen, wodurch der Lernprozess auf Kolonie-Ebene erklärt werden könnte. Zudem verglich ich auch zwei molekulare Methoden, um C. bombi Infektionsraten in Hummeln zu messen. Beide Methoden sind zuverlässig und erlauben eine schnelle und effiziente Abschätzung von C. bombi Infektionsraten in Hummeln.

Key concepts: Bumblebee, Bombus terrestris, Eusociality, Biology, Insect, Zoology, Hymenoptera, Ecology

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