On the larval morphology of Micropterix aruncella (Scopoli, 1763) (Lepidoptera: Micropterigidae).
Bernhard Klausnitzer, Wolfgang Kössler, Erwin Meyer, Gerhard Eisenbeis
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Bernhard Klausnitzer, Wolfgang Kössler, Erwin Meyer, Gerhard Eisenbeis
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Larven und Imagines von Micropterix aruncella (Scopoli, 1763) (Lepidoptera: Micropterigidae) wurden auf Almwiesen an der Waldgrenze oberhalb des Ortes Neustift (auf 2000 m NN, Stubaital, Zentralalpen, Österreich) gesammelt: 158 Larven mit einem Kempson-Apparat von der Bodenoberfläche, 81 Imagines (42 Männchen, 39 Weibchen) mit Emergenzzelten zwischen dem 10. Juli und 23. August 2001. Larven der phylogenetisch besonders interessanten Gattung Micropterix (Antennen länger als Kopfkapsel; Kopfkapsel völlig in den Thorax einziehbar; 1.-8. Abdominalsegment mit zugespitzten Abdominalbeinen ohne Häkchen; Körper mit mehreren Reihen abgeflachter, gerippter keulenförmiger Haare; Körperquerschnitt hexagonal) wurden nur selten gefunden und untersucht, die Larve von M. aruncella war bisher nahezu unbekannt. Das Integument zeigt zahlreiche Sonderbildungen, z. B. mit modifizierten Haaren bedeckt Wülste, scheibenförmige Strukturen mit ± wabenförmiger Oberflächenstruktur. Die äußere Anatomie der Antennen, des Labrum, der Mandibeln, Maxillen und des Labium sowie der Beine und Abdominalbeine wird beschrieben, mit Literaturangaben verglichen und durch REM-Aufnahmen und Originalabbildungen ebenfalls dokumentiert. Die Häufigkeitsverteilung der Kopfkapselbreiten zeigt 4 Maxima, die 4 Larvenstadien wahrscheinlich werden lassen, deren Wachstumsrate zwischen 1,2 und 1,7 liegt. Bei der Untersuchung der Larven von M. aruncella wurden Unterschiede zu der Beschreibung von M. calthella durch Lorenz (1961) gefunden, die vielleicht zur Differenzierung der Larven der beiden Arten herangezogen werden können.StichwörterLepidoptera, Micropterigidae, Micropterix aruncella, larval morphology, Central Alps, North Tyrol, alpine pasture land.
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Larven und Imagines von Micropterix aruncella (Scopoli, 1763) (Lepidoptera: Micropterigidae) wurden auf Almwiesen an der Waldgrenze oberhalb des Ortes Neustift (auf 2000 m NN, Stubaital, Zentralalpen, Österreich) gesammelt: 158 Larven mit einem Kempson-Apparat von der Bodenoberfläche, 81 Imagines (42 Männchen, 39 Weibchen) mit Emergenzzelten zwischen dem 10. Juli und 23. August 2001. Larven der phylogenetisch besonders interessanten Gattung Micropterix (Antennen länger als Kopfkapsel; Kopfkapsel völlig in den Thorax einziehbar; 1.-8. Abdominalsegment mit zugespitzten Abdominalbeinen ohne Häkchen; Körper mit mehreren Reihen abgeflachter, gerippter keulenförmiger Haare; Körperquerschnitt hexagonal) wurden nur selten gefunden und untersucht, die Larve von M. aruncella war bisher nahezu unbekannt. Das Integument zeigt zahlreiche Sonderbildungen, z. B. mit modifizierten Haaren bedeckt Wülste, scheibenförmige Strukturen mit ± wabenförmiger Oberflächenstruktur. Die äußere Anatomie der Antennen, des Labrum, der Mandibeln, Maxillen und des Labium sowie der Beine und Abdominalbeine wird beschrieben, mit Literaturangaben verglichen und durch REM-Aufnahmen und Originalabbildungen ebenfalls dokumentiert. Die Häufigkeitsverteilung der Kopfkapselbreiten zeigt 4 Maxima, die 4 Larvenstadien wahrscheinlich werden lassen, deren Wachstumsrate zwischen 1,2 und 1,7 liegt. Bei der Untersuchung der Larven von M. aruncella wurden Unterschiede zu der Beschreibung von M. calthella durch Lorenz (1961) gefunden, die vielleicht zur Differenzierung der Larven der beiden Arten herangezogen werden können.StichwörterLepidoptera, Micropterigidae, Micropterix aruncella, larval morphology, Central Alps, North Tyrol, alpine pasture land.
Key concepts: Biology, Lepidoptera genitalia, Molecular biology, Botany