1991•AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · SchmerztherapieRequires access

Fulminante maligne Hyperthermie während der sechsten Vollnarkose mit volatilen Anästhetika

H. Striebel, J. Lechner, Catherine S. Wiegand, E. Härtung

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Abstract

(opens in new window) Buy Article (opens in new window) Permissions and Reprints (opens in new window) Zusammenfassung Es wird über eine fulminante Maligne Hyperthermiekrise während einer Nierentransplantation bei einer 30 Jahre alten Patientin berichtet, die in der Vergangenheit mehrfach ohne Auffälligkeiten anästhesiert worden war. Die Narkose wurde mit Thiopental und Vecuronium eingeleitet und mit Isofluran/Lachgas/Sauerstoff fortgeführt. Nach ca. einstündiger unauffälliger Anästhesie entwickelte die Patientin Symptome einer fulminanten Malignen Hyperthermie (MH) mit exzessivem Anstieg des endexspiratorisch gemessenen CO 2 -Wertes, mit Tachykardie, Hyperkaliämie und Hyperpyrexie. Durch rechtzeitigen Einsatz von Dantrolen konnte die Patientin gerettet werden. Die am folgenden Tag wegen einer Nachblutung notwendige operative Revision konnte unter Dantrolenschutz ohne Komplikation durchgeführt werden. 7,5 Stunden nach der zweiten Operation konnte die Patientin extubiert und nach 4 Tagen auf eine Allgemeinstation verlegt werden. Der anschließend durchgeführte In-vitro-Kontrakturtest zeigte eine eindeutige Disposition zur Malignen Hyperthermie.

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(opens in new window) Buy Article (opens in new window) Permissions and Reprints (opens in new window) Zusammenfassung Es wird über eine fulminante Maligne Hyperthermiekrise während einer Nierentransplantation bei einer 30 Jahre alten Patientin berichtet, die in der Vergangenheit mehrfach ohne Auffälligkeiten anästhesiert worden war. Die Narkose wurde mit Thiopental und Vecuronium eingeleitet und mit Isofluran/Lachgas/Sauerstoff fortgeführt. Nach ca. einstündiger unauffälliger Anästhesie entwickelte die Patientin Symptome einer fulminanten Malignen Hyperthermie (MH) mit exzessivem Anstieg des endexspiratorisch gemessenen CO 2 -Wertes, mit Tachykardie, Hyperkaliämie und Hyperpyrexie. Durch rechtzeitigen Einsatz von Dantrolen konnte die Patientin gerettet werden. Die am folgenden Tag wegen einer Nachblutung notwendige operative Revision konnte unter Dantrolenschutz ohne Komplikation durchgeführt werden. 7,5 Stunden nach der zweiten Operation konnte die Patientin extubiert und nach 4 Tagen auf eine Allgemeinstation verlegt werden. Der anschließend durchgeführte In-vitro-Kontrakturtest zeigte eine eindeutige Disposition zur Malignen Hyperthermie.

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Key concepts: Malignant hyperthermia, Medicine, Dantrolene, Anesthesia, Fulminant, Isoflurane, Tachycardia, General anaesthesia

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Fulminante maligne Hyperthermie während der sechsten Vollnarkose mit volatilen Anästhetika — Research Paper | ScholarLens