Vergleichende Untersuchungen mit osteotropen Radiopharmaka. V. Nachweis pathologischer Anreicherungen mit unterschiedlichen Szintigraphiegeräten
H. Creutzig, H. Bornemann
Abstract
H. Creutzig, H. Bornemann
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See also: Vergleichende Untersuchungen mit osteotropen Radionukliden*. IV. Dynamik der Anreicherung im normalen und pathologisch veränderten Knochen** Rofo 1977; 126(03): 258-262 DOI: 10.1055/s-0029-1230575 Zusammenfassung Mit Phantomuntersuchungen war nachgewiesen worden, daß eine höhere Nachweiswahrscheinlichkeit von Bezirken vermehrter Anreicherung mit der Kamera als mit dem Scanner erreicht werden konnte. Bei 49 Patienten mit Verdacht auf Knochenmetastasen wurde deshalb im Rahmen der präoperativen Diagnostik vergleichend unter identischen Meßbedingungen ein Ganzkörperszintigramm mit einem 5″-Doppelkopfscanner und einer Szintillationskamera mit Ganzkörperszintigraphiezusatz durchgeführt. Dabei konnte im Kameraszintigramm eine signifikant höhere Empfindlichkeit bei dem Nachweis von Knochenmetastasen, jedoch bezüglich der Fragestellung „Fernmetastasen“ keine höhere Genauigkeit der Diagnose gefunden werden. Eine Kostenrechnung zeigt, daß infolge der möglichen höheren Untersuchungsfrequenz die Kosten einer Untersuchung mit der Kamera nicht höher liegen als mit dem Scanner. Da weder Gründe der diagnostischen noch der ökonomischen Effizienz für den Scanner sprechen, sehen wir die Szintillationskamera mit Ganzkörperszintigraphiezusatz als Gerät der Wahl für die Ganzkörperknochenszintigraphie an.
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See also: Vergleichende Untersuchungen mit osteotropen Radionukliden*. IV. Dynamik der Anreicherung im normalen und pathologisch veränderten Knochen** Rofo 1977; 126(03): 258-262 DOI: 10.1055/s-0029-1230575 Zusammenfassung Mit Phantomuntersuchungen war nachgewiesen worden, daß eine höhere Nachweiswahrscheinlichkeit von Bezirken vermehrter Anreicherung mit der Kamera als mit dem Scanner erreicht werden konnte. Bei 49 Patienten mit Verdacht auf Knochenmetastasen wurde deshalb im Rahmen der präoperativen Diagnostik vergleichend unter identischen Meßbedingungen ein Ganzkörperszintigramm mit einem 5″-Doppelkopfscanner und einer Szintillationskamera mit Ganzkörperszintigraphiezusatz durchgeführt. Dabei konnte im Kameraszintigramm eine signifikant höhere Empfindlichkeit bei dem Nachweis von Knochenmetastasen, jedoch bezüglich der Fragestellung „Fernmetastasen“ keine höhere Genauigkeit der Diagnose gefunden werden. Eine Kostenrechnung zeigt, daß infolge der möglichen höheren Untersuchungsfrequenz die Kosten einer Untersuchung mit der Kamera nicht höher liegen als mit dem Scanner. Da weder Gründe der diagnostischen noch der ökonomischen Effizienz für den Scanner sprechen, sehen wir die Szintillationskamera mit Ganzkörperszintigraphiezusatz als Gerät der Wahl für die Ganzkörperknochenszintigraphie an.
Key concepts: Nuclear medicine, Scanner, Gamma camera, Scintillation, Scintigraphy, Medicine, Physics, Optics