2002•Leiden Repository (Leiden University)Open access

Remarks on Some Texts from Akoris

Nico Kruit, K.A. Worp

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Abstract

NOCHMALS ócpeitao + INFINITIV N. Gonis hat in Tyche 13 (1998) 260, Korr.Tyche 252 anhand einer Korrektur von CPR X 62 auf diese in Papyri nicht ungeläufige, aber doch immer wieder mißverstandene Wendung hingewiesen, die aus dem Partizip Präsens von opeO-co und einem davon abhängigen Infinitiv nach dem Muster yvôatç yccïôapûflv wpeiAxSvicov Soôiïvai (SPP VIII 1209,1; 8. Jh.) besteht 1 .Vgl. weiters J. Diethart, Archiv 45 (1999) 58-60.Eine weitere Stelle, an der diese Wendung ebenfalls verkannt worden ist, läßt sich anfügen: In dem Zahlungsauftrag CPR X 2 = SPP VIII 1125 = SPP XX 150 (608 n.Chr., s. S. 26) ist demnach in Z. 3 -7 statt der Lesung des Zweitherausgebers B. Palme jiapaaxou TU ... ó(p(Ei)Xó(neva) 7tpa9(f|vai) zu verstehen irapaaxov TU... óq>(ei)Xo(vTa) 7ipa6(fjvai).Soweit die erste einsichtige Textverbesserung.Die Papyri bringen an die fünfzig Belege aus dem 2.-8.Jh., und es gibt auch -warum nicht?einigeStellen, wo o 'ApowoeÏTi (Kai) ô 'Apcnvoem] und schließlich zu verkaufen [(Kai) ö(p(ei)Xo(vTa) rcpa9(fivai)].Und vaC verbindet ja gleichwenige Teile, eben ßX.T]9(r)vai), Jteu((p)9(i}vai) und schließlich npa9(fivai), alle drei Nennformen abhängig von ocp(ei)Xo(vTa) -bzw.von oip(Ei)Xo(v>oaç), wie im folgenden zu zeigen sein wird.Gegen diese Annahme spräche allerdings, wenn man öipEtAxo jeweils nur vor der ersten Nennform fände.Ob die einzige Stelle, die cxpEiXco nach der davon abhängigen Nennform bringt, nämlich P.Cairo Masp.II 67151,246 (570 n.Chr.):Kai Kaia JtapäicXtiaw èuf|v En' aùioùç KJataiÔEw ôçEiXovtaç TÔV 9Eo]cp[i]A.[É]aTa[T]ovKo\)pâi[opa allerdings ausreicht, meine Überlegungen zu stützen?B. Palme geht auch kurz auf den seiner Meinung nach möglicherweise vorliegenden Kongruenzfehler Ttapotoxot) ta ... q>aK(îiç) (apiaßac) ein.Natürlich kann auch ein bloßer Schreibfehler ta statt TÔÇ angenommen werden, den Palme aber nicht in Betracht gezogen hat.Eine Lesung/Auflösung zu TCKC> ... op(ei)Xo(ûaaç) Jipa9(fjvai) ... apioßac stellt nur einen kleinen Schritt dar, bringt aber die "grammatikalische Gerechtigkeit" ohne großen Aufwand wieder ins Lot.Infinitiv Präsens begegnet in den Wendungen mit ócEiXra ziemlich selten, und wenn, dann vor allem in Texten aus dem 2. Jh., z.B. in P.Oxy.XLII 3027 (166-169 n.Chr.):HTJOEVÖC àjt£xouÉvo\) Ttov ïipótcraeoOai cxpeiXóvTcov oder P.Petaus 49 (185 n.Chr.):eiç EKßoX-fiv èpyaTÔv TWV oipeiXovicov àji£pyaÇea9ai Ta x v TaÇiôeûoai eîç TÖ nXói4iov oder 528: ö

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NOCHMALS ócpeitao + INFINITIV N. Gonis hat in Tyche 13 (1998) 260, Korr.Tyche 252 anhand einer Korrektur von CPR X 62 auf diese in Papyri nicht ungeläufige, aber doch immer wieder mißverstandene Wendung hingewiesen, die aus dem Partizip Präsens von opeO-co und einem davon abhängigen Infinitiv nach dem Muster yvôatç yccïôapûflv wpeiAxSvicov Soôiïvai (SPP VIII 1209,1; 8. Jh.) besteht 1 .Vgl. weiters J. Diethart, Archiv 45 (1999) 58-60.Eine weitere Stelle, an der diese Wendung ebenfalls verkannt worden ist, läßt sich anfügen: In dem Zahlungsauftrag CPR X 2 = SPP VIII 1125 = SPP XX 150 (608 n.Chr., s. S. 26) ist demnach in Z. 3 -7 statt der Lesung des Zweitherausgebers B. Palme jiapaaxou TU ... ó(p(Ei)Xó(neva) 7tpa9(f|vai) zu verstehen irapaaxov TU... óq>(ei)Xo(vTa) 7ipa6(fjvai).Soweit die erste einsichtige Textverbesserung.Die Papyri bringen an die fünfzig Belege aus dem 2.-8.Jh., und es gibt auch -warum nicht?einigeStellen, wo o 'ApowoeÏTi (Kai) ô 'Apcnvoem] und schließlich zu verkaufen [(Kai) ö(p(ei)Xo(vTa) rcpa9(fivai)].Und vaC verbindet ja gleichwenige Teile, eben ßX.T]9(r)vai), Jteu((p)9(i}vai) und schließlich npa9(fivai), alle drei Nennformen abhängig von ocp(ei)Xo(vTa) -bzw.von oip(Ei)Xo(v>oaç), wie im folgenden zu zeigen sein wird.Gegen diese Annahme spräche allerdings, wenn man öipEtAxo jeweils nur vor der ersten Nennform fände.Ob die einzige Stelle, die cxpEiXco nach der davon abhängigen Nennform bringt, nämlich P.Cairo Masp.II 67151,246 (570 n.Chr.):Kai Kaia JtapäicXtiaw èuf|v En' aùioùç KJataiÔEw ôçEiXovtaç TÔV 9Eo]cp[i]A.[É]aTa[T]ovKo\)pâi[opa allerdings ausreicht, meine Überlegungen zu stützen?B. Palme geht auch kurz auf den seiner Meinung nach möglicherweise vorliegenden Kongruenzfehler Ttapotoxot) ta ... q>aK(îiç) (apiaßac) ein.Natürlich kann auch ein bloßer Schreibfehler ta statt TÔÇ angenommen werden, den Palme aber nicht in Betracht gezogen hat.Eine Lesung/Auflösung zu TCKC> ... op(ei)Xo(ûaaç) Jipa9(fjvai) ... apioßac stellt nur einen kleinen Schritt dar, bringt aber die "grammatikalische Gerechtigkeit" ohne großen Aufwand wieder ins Lot.Infinitiv Präsens begegnet in den Wendungen mit ócEiXra ziemlich selten, und wenn, dann vor allem in Texten aus dem 2. Jh., z.B. in P.Oxy.XLII 3027 (166-169 n.Chr.):HTJOEVÖC àjt£xouÉvo\) Ttov ïipótcraeoOai cxpeiXóvTcov oder P.Petaus 49 (185 n.Chr.):eiç EKßoX-fiv èpyaTÔv TWV oipeiXovicov àji£pyaÇea9ai Ta x v TaÇiôeûoai eîç TÖ nXói4iov oder 528: ö

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Main findings

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Key concepts: Linguistics, History, Art, Philosophy

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