2007Zeitschrift für GastroenterologieRequires access

Long-Term Bridging of Acute on Chronic Liver Failure to Successful Transplantation with an Extracorporeal Liver Support System

Ok‐Sang Jung, Aida Asbe‐Vollkopf, Christoph Betz, W. F. Caspary, Haden Geiger, Dominik Faust

Open publisher page 6 citations

Abstract

Wir berichten über den Verlauf eines 38-jährigen Patienten, der bei weit fortgeschrittener Leberzirrhose auf dem Boden einer primär sklerosierenden Cholangitis stationär aufgenommen werden musste. Kurz nach der Aufnahme entwickelte der Patient zudem eine hepatische Enzephalopathie sowie ein hepatorenales Syndrom Typ I, sodass er umgehend bei Eurotransplant auf die Dringlichkeitsstufe T2 hochgestuft werden konnte. Aufgrund dieser Befunde wurde ferner die Indikation zur intermittierenden extrakorporalen Leberunterstützungstherapie mit dem Prometheus®-System als Überbrückungsverfahren bis zur möglichen Lebertransplantation gestellt. Bereits nach acht Sitzungen fiel das Gesamtbilirubin signifikant von 33 auf 15 mg/dl. Parallel hierzu verbesserte sich der Enzephalopathiegrad deutlich innerhalb der ersten drei Therapiewochen (10 Sitzungen) von Grad 3 auf Grad 1. Bis ein geeignetes Spenderorgan zur Verfügung stand, wurde der Patient insgesamt 23-mal innerhalb von 51 Tagen mit dem extrakorporalen Leberunterstützungsverfahren behandelt. Hierdurch befand sich der Patient dann am Tag seiner erfolgreichen Transplantation in einem guten klinischen Allgemeinzustand. Somit scheint dieses neue Leberunterstützungsverfahren (Prometheus®) eine ausreichende hepatische Detoxifikation zu gewährleisten, sodass es beispielsweise auch als Langzeittherapie bei Patienten mit fortgeschrittener Leberzirrhose eingesetzt werden kann, die eigentlich auf eine dringliche Lebertransplantation warten.

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Wir berichten über den Verlauf eines 38-jährigen Patienten, der bei weit fortgeschrittener Leberzirrhose auf dem Boden einer primär sklerosierenden Cholangitis stationär aufgenommen werden musste. Kurz nach der Aufnahme entwickelte der Patient zudem eine hepatische Enzephalopathie sowie ein hepatorenales Syndrom Typ I, sodass er umgehend bei Eurotransplant auf die Dringlichkeitsstufe T2 hochgestuft werden konnte. Aufgrund dieser Befunde wurde ferner die Indikation zur intermittierenden extrakorporalen Leberunterstützungstherapie mit dem Prometheus®-System als Überbrückungsverfahren bis zur möglichen Lebertransplantation gestellt. Bereits nach acht Sitzungen fiel das Gesamtbilirubin signifikant von 33 auf 15 mg/dl. Parallel hierzu verbesserte sich der Enzephalopathiegrad deutlich innerhalb der ersten drei Therapiewochen (10 Sitzungen) von Grad 3 auf Grad 1. Bis ein geeignetes Spenderorgan zur Verfügung stand, wurde der Patient insgesamt 23-mal innerhalb von 51 Tagen mit dem extrakorporalen Leberunterstützungsverfahren behandelt. Hierdurch befand sich der Patient dann am Tag seiner erfolgreichen Transplantation in einem guten klinischen Allgemeinzustand. Somit scheint dieses neue Leberunterstützungsverfahren (Prometheus®) eine ausreichende hepatische Detoxifikation zu gewährleisten, sodass es beispielsweise auch als Langzeittherapie bei Patienten mit fortgeschrittener Leberzirrhose eingesetzt werden kann, die eigentlich auf eine dringliche Lebertransplantation warten.

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Wir berichten über den Verlauf eines 38-jährigen Patienten, der bei weit fortgeschrittener Leberzirrhose auf dem Boden einer primär sklerosierenden Cholangitis stationär aufgenommen werden musste. Kurz nach der Aufnahme entwickelte der Patient zudem eine hepatische Enzephalopathie sowie ein hepatorenales Syndrom Typ I, sodass er umgehend bei Eurotransplant auf die Dringlichkeitsstufe T2 hochgestuft werden konnte. Aufgrund dieser Befunde wurde ferner die Indikation zur intermittierenden extrakorporalen Leberunterstützungstherapie mit dem Prometheus®-System als Überbrückungsverfahren bis zur möglichen Lebertransplantation gestellt. Bereits nach acht Sitzungen fiel das Gesamtbilirubin signifikant von 33 auf 15 mg/dl. Parallel hierzu verbesserte sich der Enzephalopathiegrad deutlich innerhalb der ersten drei Therapiewochen (10 Sitzungen) von Grad 3 auf Grad 1. Bis ein geeignetes Spenderorgan zur Verfügung stand, wurde der Patient insgesamt 23-mal innerhalb von 51 Tagen mit dem extrakorporalen Leberunterstützungsverfahren behandelt. Hierdurch befand sich der Patient dann am Tag seiner erfolgreichen Transplantation in einem guten klinischen Allgemeinzustand. Somit scheint dieses neue Leberunterstützungsverfahren (Prometheus®) eine ausreichende hepatische Detoxifikation zu gewährleisten, sodass es beispielsweise auch als Langzeittherapie bei Patienten mit fortgeschrittener Leberzirrhose eingesetzt werden kann, die eigentlich auf eine dringliche Lebertransplantation warten.

Key concepts: Medicine, Liver transplantation, Extracorporeal, Hepatorenal syndrome, Hepatic encephalopathy, Transplantation, Encephalopathy, Surgery

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