2008•DMW - Deutsche Medizinische WochenschriftRequires access

Der papaverin-induzierte Priapisimus: Erfahrungen mit einem neuen urologischen Notfall

A. W. Schneider, R. Busch, Dietrich Gonnermann, Herbert Klosterhalfen

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Abstract

(opens in new window) Buy Article (opens in new window) Permissions and Reprints (opens in new window) Zusammenfassung Zwischen September 1985 und Februar 1988 mußten zehn Patienten wegen einer prolongierten Erektion als Folge einer Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) bei erektiler Impotenz behandelt werden. Während bei der Hälfte der Patienten mit der Punktion der Corpora cavernosa, der Injektion von 2 bis 5 mg Metaraminol oder der Kombination beider Verfahren eine Detumeszenz des Penis erreicht werden konnte, war dieses Vorgehen bei den anderen Patienten unzureichend. Hier war eine Spülung der Schwellkörper mit Metaraminol erforderlich. In einem Fall mußte der Priapismus operativ behoben werden. Die klassische Therapie des papaverin-induzierten Priapismus mit Metaraminol sollte wegen der Gefahr hypertensiver Krisen nur in der Klinik angewandt werden.

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(opens in new window) Buy Article (opens in new window) Permissions and Reprints (opens in new window) Zusammenfassung Zwischen September 1985 und Februar 1988 mußten zehn Patienten wegen einer prolongierten Erektion als Folge einer Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) bei erektiler Impotenz behandelt werden. Während bei der Hälfte der Patienten mit der Punktion der Corpora cavernosa, der Injektion von 2 bis 5 mg Metaraminol oder der Kombination beider Verfahren eine Detumeszenz des Penis erreicht werden konnte, war dieses Vorgehen bei den anderen Patienten unzureichend. Hier war eine Spülung der Schwellkörper mit Metaraminol erforderlich. In einem Fall mußte der Priapismus operativ behoben werden. Die klassische Therapie des papaverin-induzierten Priapismus mit Metaraminol sollte wegen der Gefahr hypertensiver Krisen nur in der Klinik angewandt werden.

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Key concepts: Metaraminol, Medicine, Priapism, Papaverine, Intracavernous injection, Anesthesia, Physiological saline, Gynecology

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