2004Zeitschrift für GastroenterologieRequires access

Conjugated Bile Acid Replacement Therapy in Short Bowel Syndrome Patients with a Residual Colon

C Kapral, F Wewalka, V Praxmarer, K. Lenz, Alan F. Hofmann

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Abstract

Ziel: Das Studienziel war, die Wirksamkeit von Cholylsarkosin (synthetische konjugierte Gallensäure) und von Rindergalleextrakten (Mischung natürlicher konjugierter Gallensäuren) auf Fettresorption, Diarrhö und Ernährungszustand bei vier Patienten mit Kurzdarmsyndrom und erhaltenem Kolon, die nicht von parenteraler Ernähung abhängig sind, zu testen. Methoden: Der Effekt von Cholylsarkosin (2 g/Mahlzeit) auf Steatorrhö und Diarrhö wurde in bilanzierten Kurzzeitstudien mit konstanter Fettzufuhr bei allen vier Patienten getestet. Der Effekt von kontinuierlicher Einnahme von Cholylsarkosin auf den Ernährungszustand, der in Form des Körpergewichts gemessen wurde, wurde bei drei Patienten getestet. Bei zwei Patienten wurde der Effekt von Cholylsarkosin mit dem der Rindergalleextrakte verglichen. Aufgrund der niedrigen Inzidenzrate des Kurzdarmsyndroms handelt es sich hier um keine kontrollierte Studie. Ergebnisse: In bilanzierten Studien steigerte Cholylsarkosin die Fettresorption von 65,5 auf 94,5 g/Tag (Zunahme um 44 %), ein Energiezugewinn von 261 kcal/Tag. Das Stuhlgewicht nahm um 26 % zu. Bei zwei Patienten reduzierten natürliche konjugierte Gallensäuren die Steatorrhö ebenfalls, verschlechterten aber die Diarrhö. Auf ambulanter Basis ohne diätetische Einschränkungen konnte bei drei Patienten unter Cholylsarkosineinnahme eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 0,9 kg pro Woche erzielt werden, wobei es zu keiner Verschlechterung der Diarrhö kam. Schlussfolgerungen: Cholylsarkosin führt zu einer Verbesserung der Fettresorption und des Ernährungszustandes bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom und erhaltenem Kolon und ist sicher in der Anwendung. Natürliche konjugierte Gallensäuren verbessern die Fettresorption in geringerem Ausmaß und verschlechtern die Diarrhö.

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Ziel: Das Studienziel war, die Wirksamkeit von Cholylsarkosin (synthetische konjugierte Gallensäure) und von Rindergalleextrakten (Mischung natürlicher konjugierter Gallensäuren) auf Fettresorption, Diarrhö und Ernährungszustand bei vier Patienten mit Kurzdarmsyndrom und erhaltenem Kolon, die nicht von parenteraler Ernähung abhängig sind, zu testen. Methoden: Der Effekt von Cholylsarkosin (2 g/Mahlzeit) auf Steatorrhö und Diarrhö wurde in bilanzierten Kurzzeitstudien mit konstanter Fettzufuhr bei allen vier Patienten getestet. Der Effekt von kontinuierlicher Einnahme von Cholylsarkosin auf den Ernährungszustand, der in Form des Körpergewichts gemessen wurde, wurde bei drei Patienten getestet. Bei zwei Patienten wurde der Effekt von Cholylsarkosin mit dem der Rindergalleextrakte verglichen. Aufgrund der niedrigen Inzidenzrate des Kurzdarmsyndroms handelt es sich hier um keine kontrollierte Studie. Ergebnisse: In bilanzierten Studien steigerte Cholylsarkosin die Fettresorption von 65,5 auf 94,5 g/Tag (Zunahme um 44 %), ein Energiezugewinn von 261 kcal/Tag. Das Stuhlgewicht nahm um 26 % zu. Bei zwei Patienten reduzierten natürliche konjugierte Gallensäuren die Steatorrhö ebenfalls, verschlechterten aber die Diarrhö. Auf ambulanter Basis ohne diätetische Einschränkungen konnte bei drei Patienten unter Cholylsarkosineinnahme eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 0,9 kg pro Woche erzielt werden, wobei es zu keiner Verschlechterung der Diarrhö kam. Schlussfolgerungen: Cholylsarkosin führt zu einer Verbesserung der Fettresorption und des Ernährungszustandes bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom und erhaltenem Kolon und ist sicher in der Anwendung. Natürliche konjugierte Gallensäuren verbessern die Fettresorption in geringerem Ausmaß und verschlechtern die Diarrhö.

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Ziel: Das Studienziel war, die Wirksamkeit von Cholylsarkosin (synthetische konjugierte Gallensäure) und von Rindergalleextrakten (Mischung natürlicher konjugierter Gallensäuren) auf Fettresorption, Diarrhö und Ernährungszustand bei vier Patienten mit Kurzdarmsyndrom und erhaltenem Kolon, die nicht von parenteraler Ernähung abhängig sind, zu testen. Methoden: Der Effekt von Cholylsarkosin (2 g/Mahlzeit) auf Steatorrhö und Diarrhö wurde in bilanzierten Kurzzeitstudien mit konstanter Fettzufuhr bei allen vier Patienten getestet. Der Effekt von kontinuierlicher Einnahme von Cholylsarkosin auf den Ernährungszustand, der in Form des Körpergewichts gemessen wurde, wurde bei drei Patienten getestet. Bei zwei Patienten wurde der Effekt von Cholylsarkosin mit dem der Rindergalleextrakte verglichen. Aufgrund der niedrigen Inzidenzrate des Kurzdarmsyndroms handelt es sich hier um keine kontrollierte Studie. Ergebnisse: In bilanzierten Studien steigerte Cholylsarkosin die Fettresorption von 65,5 auf 94,5 g/Tag (Zunahme um 44 %), ein Energiezugewinn von 261 kcal/Tag. Das Stuhlgewicht nahm um 26 % zu. Bei zwei Patienten reduzierten natürliche konjugierte Gallensäuren die Steatorrhö ebenfalls, verschlechterten aber die Diarrhö. Auf ambulanter Basis ohne diätetische Einschränkungen konnte bei drei Patienten unter Cholylsarkosineinnahme eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 0,9 kg pro Woche erzielt werden, wobei es zu keiner Verschlechterung der Diarrhö kam. Schlussfolgerungen: Cholylsarkosin führt zu einer Verbesserung der Fettresorption und des Ernährungszustandes bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom und erhaltenem Kolon und ist sicher in der Anwendung. Natürliche konjugierte Gallensäuren verbessern die Fettresorption in geringerem Ausmaß und verschlechtern die Diarrhö.

Key concepts: Gynecology, Medicine

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