Population levels of adult citrus thrips Scirtothrips aurantii Faure (Thysanoptera, Thripidae) relative to season and fruit‐scarring
Michael J. Samways, Bruce Tate, Elma Murdoch
Abstract
Michael J. Samways, Bruce Tate, Elma Murdoch
Abstract
Abstract The positive phototactic response of the citrus thrips Scirtothrips aurantii Faure to a fluorescent yellow surface was used to design a practical sticky monitoring trap for research and farm use. Extensive experimentation in southern Africa established a standard trapping technique for monitoring populations on various types of citrus. The only non‐standard factor was a time lag of 2–3 weeks in the more southerly latitudes. Management of the thrips populations below 9 individuals/set of 3 traps/week during the critical period for fruit damage, resulted in an export‐grade fruit cull of less than 1%. When the thrips populations during this period were between 9 and 20/set/week, the cull was between 1% and 5%. Thrips populations over 20 individuals resulted in an 80% cull. Fruit‐scarring late in the susceptible period appeared to be caused by populations in excess of 100 individuals/set/week for five weeks after the critical period (the late risk period), but populations below 20 caused no economic damage. Citrus orchards were a reservoir of relatively high thrips populations compared with natural bush. Recommendations are made for use of the traps in everyday citrus pest management. Zusammenfassung Populationsdichten adulter Zitrusblasenfüße Scirtothrips arantii Faure (Thysanoptera, Thripidae) in Abhßngigkeit von Jahreszeit und Fruchtnarbe Die positive phototaktische Reaktion des Zitrusblasenfußes Scirtothrips aurantii Faure auf eine fluoreszierende gelbe Oberfläche wurde zum Zweck einer praktisch verwendbaren klebrigen Kontrollfalle für Farm‐ und Forschungsgebrauch genutzt. Ausfährliche Forschungen im südlichen Afrika führten zu einer standardisierten Fangmethode zur Kontrolle von Blasenfußpopulationen in verschiedenen Zitrusgärten. Der einzige nichtstandardisierte Faktor war eine zwei‐ bis dreiwöchige Nacheilzeit in den südlicheren Breiten. Die Begrenzung der Blasenfußpopulationen auf <9 Individuen pro Woche und Satz von 3 Fallen während des für Fruchtschaden kritischen Zeitraumes, verursachte einen Verlust ausführbarer Früchte von weniger als 1%. Lag die Blasenfußpopulation während dieser Periode zwischen 9 und 20 Stück pro Satz wöchentlich, so betrug der Verlust zwischen 1% und 5%. Blasenfußpopulationen von mehr als 20 Tieren verursachten einen Verlust von 80%. Fruchtnarben während der späten empfindlichen Phase schienen durch Populationen von mehr als 100 Tieren wöchentlich pro Satz, innerhalb von 5 Wochen nach der kritischen Periode (späte Risikophase) verursacht worden zu sein, aber Populationen unter 20 Individuen verursachten keinen wirtschaftlichen Schaden. Die Zitrusgärten bildeten im Vergleich zu dem einheimischen Gebüsch ein Reservoir mit verhältnismäßig hoher Blasenfußdichte. Empfehlungen für den Gebrauch der Fallen zur Überwachung der Zitrusschädlinge werden vorgestellt.
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Abstract The positive phototactic response of the citrus thrips Scirtothrips aurantii Faure to a fluorescent yellow surface was used to design a practical sticky monitoring trap for research and farm use. Extensive experimentation in southern Africa established a standard trapping technique for monitoring populations on various types of citrus. The only non‐standard factor was a time lag of 2–3 weeks in the more southerly latitudes. Management of the thrips populations below 9 individuals/set of 3 traps/week during the critical period for fruit damage, resulted in an export‐grade fruit cull of less than 1%. When the thrips populations during this period were between 9 and 20/set/week, the cull was between 1% and 5%. Thrips populations over 20 individuals resulted in an 80% cull. Fruit‐scarring late in the susceptible period appeared to be caused by populations in excess of 100 individuals/set/week for five weeks after the critical period (the late risk period), but populations below 20 caused no economic damage. Citrus orchards were a reservoir of relatively high thrips populations compared with natural bush. Recommendations are made for use of the traps in everyday citrus pest management. Zusammenfassung Populationsdichten adulter Zitrusblasenfüße Scirtothrips arantii Faure (Thysanoptera, Thripidae) in Abhßngigkeit von Jahreszeit und Fruchtnarbe Die positive phototaktische Reaktion des Zitrusblasenfußes Scirtothrips aurantii Faure auf eine fluoreszierende gelbe Oberfläche wurde zum Zweck einer praktisch verwendbaren klebrigen Kontrollfalle für Farm‐ und Forschungsgebrauch genutzt. Ausfährliche Forschungen im südlichen Afrika führten zu einer standardisierten Fangmethode zur Kontrolle von Blasenfußpopulationen in verschiedenen Zitrusgärten. Der einzige nichtstandardisierte Faktor war eine zwei‐ bis dreiwöchige Nacheilzeit in den südlicheren Breiten. Die Begrenzung der Blasenfußpopulationen auf <9 Individuen pro Woche und Satz von 3 Fallen während des für Fruchtschaden kritischen Zeitraumes, verursachte einen Verlust ausführbarer Früchte von weniger als 1%. Lag die Blasenfußpopulation während dieser Periode zwischen 9 und 20 Stück pro Satz wöchentlich, so betrug der Verlust zwischen 1% und 5%. Blasenfußpopulationen von mehr als 20 Tieren verursachten einen Verlust von 80%. Fruchtnarben während der späten empfindlichen Phase schienen durch Populationen von mehr als 100 Tieren wöchentlich pro Satz, innerhalb von 5 Wochen nach der kritischen Periode (späte Risikophase) verursacht worden zu sein, aber Populationen unter 20 Individuen verursachten keinen wirtschaftlichen Schaden. Die Zitrusgärten bildeten im Vergleich zu dem einheimischen Gebüsch ein Reservoir mit verhältnismäßig hoher Blasenfußdichte. Empfehlungen für den Gebrauch der Fallen zur Überwachung der Zitrusschädlinge werden vorgestellt.
Key concepts: Thripidae, Thrips, Biology, Horticulture, PEST analysis, Population, Toxicology, Botany