2005Zeitschrift für GastroenterologieRequires access

Die Diagnose einer Leberzirrhose: Ein Vergleich der Wertigkeit von Standardlaparoskopie, Minilaparoskopie und Histologie

U Weickert, Ekkehard Siegel, David Schilling, A Eickhoff, R Jakobs, M. Bohrer, J Riemann

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Abstract

Einleitung: Die Standardlaparoskopie mit Biopsiegewinnung ist der ausschließlichen Leberbiopsiegewinnung in der Zirrhosediagnostik überlegen. Ob dies auch für die Midi-/bzw. Mini-Laparoskopie gilt, ist nicht gesichert. Ziel: Ziel der Untersuchung war die Frage nach dem diagnostischen Zugewinn durch eine Biopsiegewinnung unter laparoskopischer Sicht für die Standardlaparoskopie und die Untersuchung mittels Midi-/Mini-Laparoskopie. Weiterhin sollten Eigenschaften des durch Menghini-Punktion gewonnenen Leberzylinders untersucht werden, die für eine verfehlte Diagnose einer vorliegenden Zirrhose verantwortlich sein könnten. Methodik: In einer konsekutiven Serie von 425 Patienten wurden die klinischen, laparoskopischen und histologischen Befunde untersucht. Die mittels Menghini-Punktion gewonnenen Leberzylinder wurden hinsichtlich ihrer Länge und ihrer Fragmentierung in Bezug zur Diagnose gesetzt. Ergebnisse: Die Sensitivität für die Diagnose „Leberzirrhose” betrug für die Laparoskopie 96 % und für die alleinige Histologie nur 68 %. Sie unterschied sich nicht für die Standard-/Midi- respektive die Mini-Laparoskopie. Die Sensitivität der Histologie war bei einer grobknotigen Zirrhose besonders gering (58 %). Bei höheren Child-Stadien stieg sowohl die Sensitivität für die Laparoskopie als auch die der Histologie. Bei einer Zirrhose waren die Leberzylinder kürzer und häufiger fragmentiert, die Sensitivität der Histologie für das Erkennen der Zirrhose war davon aber unabhängig. Schlussfolgerung: Die Untersuchung der Leber mit miniaturisierten Laparoskopen ist geeignet, die Standardlaparoskopie abzulösen, und der alleinigen Biopsie überlegen.

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Einleitung: Die Standardlaparoskopie mit Biopsiegewinnung ist der ausschließlichen Leberbiopsiegewinnung in der Zirrhosediagnostik überlegen. Ob dies auch für die Midi-/bzw. Mini-Laparoskopie gilt, ist nicht gesichert. Ziel: Ziel der Untersuchung war die Frage nach dem diagnostischen Zugewinn durch eine Biopsiegewinnung unter laparoskopischer Sicht für die Standardlaparoskopie und die Untersuchung mittels Midi-/Mini-Laparoskopie. Weiterhin sollten Eigenschaften des durch Menghini-Punktion gewonnenen Leberzylinders untersucht werden, die für eine verfehlte Diagnose einer vorliegenden Zirrhose verantwortlich sein könnten. Methodik: In einer konsekutiven Serie von 425 Patienten wurden die klinischen, laparoskopischen und histologischen Befunde untersucht. Die mittels Menghini-Punktion gewonnenen Leberzylinder wurden hinsichtlich ihrer Länge und ihrer Fragmentierung in Bezug zur Diagnose gesetzt. Ergebnisse: Die Sensitivität für die Diagnose „Leberzirrhose” betrug für die Laparoskopie 96 % und für die alleinige Histologie nur 68 %. Sie unterschied sich nicht für die Standard-/Midi- respektive die Mini-Laparoskopie. Die Sensitivität der Histologie war bei einer grobknotigen Zirrhose besonders gering (58 %). Bei höheren Child-Stadien stieg sowohl die Sensitivität für die Laparoskopie als auch die der Histologie. Bei einer Zirrhose waren die Leberzylinder kürzer und häufiger fragmentiert, die Sensitivität der Histologie für das Erkennen der Zirrhose war davon aber unabhängig. Schlussfolgerung: Die Untersuchung der Leber mit miniaturisierten Laparoskopen ist geeignet, die Standardlaparoskopie abzulösen, und der alleinigen Biopsie überlegen.

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Method / approach

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Einleitung: Die Standardlaparoskopie mit Biopsiegewinnung ist der ausschließlichen Leberbiopsiegewinnung in der Zirrhosediagnostik überlegen. Ob dies auch für die Midi-/bzw. Mini-Laparoskopie gilt, ist nicht gesichert. Ziel: Ziel der Untersuchung war die Frage nach dem diagnostischen Zugewinn durch eine Biopsiegewinnung unter laparoskopischer Sicht für die Standardlaparoskopie und die Untersuchung mittels Midi-/Mini-Laparoskopie. Weiterhin sollten Eigenschaften des durch Menghini-Punktion gewonnenen Leberzylinders untersucht werden, die für eine verfehlte Diagnose einer vorliegenden Zirrhose verantwortlich sein könnten. Methodik: In einer konsekutiven Serie von 425 Patienten wurden die klinischen, laparoskopischen und histologischen Befunde untersucht. Die mittels Menghini-Punktion gewonnenen Leberzylinder wurden hinsichtlich ihrer Länge und ihrer Fragmentierung in Bezug zur Diagnose gesetzt. Ergebnisse: Die Sensitivität für die Diagnose „Leberzirrhose” betrug für die Laparoskopie 96 % und für die alleinige Histologie nur 68 %. Sie unterschied sich nicht für die Standard-/Midi- respektive die Mini-Laparoskopie. Die Sensitivität der Histologie war bei einer grobknotigen Zirrhose besonders gering (58 %). Bei höheren Child-Stadien stieg sowohl die Sensitivität für die Laparoskopie als auch die der Histologie. Bei einer Zirrhose waren die Leberzylinder kürzer und häufiger fragmentiert, die Sensitivität der Histologie für das Erkennen der Zirrhose war davon aber unabhängig. Schlussfolgerung: Die Untersuchung der Leber mit miniaturisierten Laparoskopen ist geeignet, die Standardlaparoskopie abzulösen, und der alleinigen Biopsie überlegen.

Key concepts: Gynecology, Medicine

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