2001Klinische Monatsblätter für AugenheilkundeRequires access

Standardisiertes Beurteilungsschema zur semiquantitativen Analyse der kornealen Neovaskularisation mittels projizierter Hornhautfotografien - Pilotstudie nach Nicht-Hochrisiko-Keratoplastik vor anschließender Immunreaktion

Claus Cursiefen, Hartmut Wenkel, Peter Martus, Achim Langenbucher, Berthold Seitz, Michael Küchle

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Abstract

Hintergrund Eine semiquantitative Methode zur Analyse der kornealen Neovaskularisation wird vorgestellt und in einer Pilotstudie zur Analyse der kornealen Neovaskularisation nach Hornhauttransplantation vor anschließender Immunreaktion getestet. Methoden Es wurden standardisiert Fotografien der Hornhaut mit diffuser frontaler Beleuchtung an der Spaltlampe erstellt. Diese wurden standardisiert von zwei unabhängigen Betrachtern durch Projektion der Diapositive mit 100facher Vergrößerung auf korneale Gefäße untersucht. Über den Limbus hinausreichende Blutgefäße wurden in 12 kornealen Sektoren in eines von 5 Stadien eingeteilt (0: keine Gefäße über den Limbus hinausreichend; 1: Gefäße zwischen Limbus und äußerem Ende einer doppelt fortlaufenden Naht; 2: Gefäße zwischen äußerem Fadenende und Wirt-Spendergrenze; 3: Gefäße in der Wirt-Spendergrenze; 4: Gefäße bis in die Spenderhornhaut reichend). In einer Pilotstudie wurden alle Patienten mit eindeutiger endothelialer Transplantatreaktion aus der Erlanger Nicht-Hochrisiko-Keratoplastikstudie (13 von 325; 1/97 - 6/00; 4 %) untersucht. Ein Patient ohne Fotos wurde aus dieser Teilstudie ausgeschlossen. Fotos der Hornhaut von präoperativ (n=10), beim letzten vierteljährlichen Kontrolltermin vor der Transplantatreaktion (n=10), zum Zeitpunkt der Transplantatreaktion (n=12) und ein Jahr danach (n=9) wurden auf korneale Neovaskularisation analysiert. Die gesamte Analyse wurde nach 2 Monaten wiederholt, um die Reliabilität der Untersuchungsmethode zu ermitteln. Ergebnisse Die Rangkorrelation (Kendalls Tau B) der Bildbeurteilung zwischen den Untersuchern lag bei 0,79 am ersten und 0,86 am zweiten Untersuchungszeitpunkt. Das Gesamturteil zwischen erster und zweiter Auswertung korrelierte mit 0,8. Korneale Gefäße bis zu einem Durchmesser von 6 μm können erkannt werden. Bei 8 der 12 analysierten Patienten mit Immunreaktion nach Keratoplastik (67 %) fand innerhalb eines Jahres nach Keratoplastik und vor Immunreaktion eine Neovaskularisation in mindestens einem kornealen Sektor statt (2,1 ± 1,9 Sektoren; 1 - 6). Zum Zeitpunkt der Transplantatreaktion erreichten neugebildete korneale Gefäße bei 2 Patienten die Wirt-Spendergrenze, gingen bei 1 darüber hinaus in die Spenderhornhaut, erreichten bei 8 Hornhäuten zwar das äußere Fadenende, nicht aber die Wirt-Spendergrenze und bei einem Patienten nicht das äußere Fadenende. Die neuen Gefäße zielten meist auf die äußeren Wendepunkte des Hornhautfadens. Schlussfolgerungen Die Beurteilung der kornealen Neovaskularisation mittels projizierter Hornhautdiapositive bei 100facher Vergrößerung ist ein reliables Verfahren. Gegenüber der reinen Spaltlampenbeurteilung hat es den Vorteil einer größeren Objektivität und Genauigkeit sowie der ständigen Verfügbarkeit zur Analyse. Eine korneale Neovaskularisation nach Nicht-Hochrisiko-Keratoplastik und vor Transplantatreaktion scheint ein häufiges Phänomen zu sein, wobei die Gefäße jedoch meist nicht die Wirt-Spendergrenze erreichen. Ob die korneale Neovaskularisation nach Keratoplastik das Risiko für eine anschließende Immunreaktion erhöht, muss in einer größeren Studie untersucht werden. Background A semiquantitative scheme for analysis of corneal neovascularization using projected corneal photographs is demonstrated and tested in a pilot study to analyze occurrence of corneal neovascularization in patients after perforating keratoplasty which subsequently developed transplant rejection. Methods Corneal photographs on the slit lamp with diffuse frontal illumination were obtained in a standardized technique. Slides were projected with 100 × magnification and analyzed twice with a 2 months interval. Corneal vessels were graded by two independent observers in each of 12 corneal sectors in a standardized fashion (grade 0: no vessels beyond limbus, 1: vessels between limbus and outer end of a double-running diagonal suture; 2: vessels between outer suture end and graft-host junction; 3: vessels reaching graft-host junction; 4: vessels within donor cornea). All patients with endothelial graft rejection of the prospective Erlangen non-high-risk keratoplasty study were included in a pilot study (1/1997 - 6/2000: 13 of 325; 4%). One patient without photographs available was excluded. Corneal photographs taken prior to surgery (n=10), at the last 3 monthly-routine control before (10), at rejection episode (12) and one year later (10) were evaluated for corneal neovascularization. Results Interobserver correlation at the two assessments was 0.79 and 0.86 (Kendall's Tau B). Correlation between the assessments at the two analyses 2 months apart was 0.8. New vessels with diameter up to 6 μm can be detected. 8 of 12 analyzed patients (67 %) with immune reaction after keratoplasty devel-oped corneal neovascularization within 1 year after operation prior to transplant rejection in at least one corneal sector (2.1 ± 1.9 sectors; 1 - 6). At time of rejection, new vessels reached the graft-host junction in 2 patients, in 1 patient vessels grew into the donor cornea, whereas in 8 the vessels were seen beyond the outer suture end without reaching host-graft junction (grade I: 1 patient). New vessels usually pointed to the outer suture ends of the double-running suture. Conclusions Development of corneal neovascularization e.g. after keratoplasty can be assessed reliably using projected slides of corneal photographs at 100 × magnification. This method has the advantage of being more objective, precise and available compared to simple evaluation at the slit lamp. Postkeratoplasty corneal neovascularization seems to be common in non-high-risk eyes later developing transplant rejection. However, new vessels usually do not reach the host-graft junction. Whether neovascularization after keratoplasty demonstrates a risk factor for subsequent transplant rejection remains to be analyzed in a greater study.

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Hintergrund Eine semiquantitative Methode zur Analyse der kornealen Neovaskularisation wird vorgestellt und in einer Pilotstudie zur Analyse der kornealen Neovaskularisation nach Hornhauttransplantation vor anschließender Immunreaktion getestet. Methoden Es wurden standardisiert Fotografien der Hornhaut mit diffuser frontaler Beleuchtung an der Spaltlampe erstellt. Diese wurden standardisiert von zwei unabhängigen Betrachtern durch Projektion der Diapositive mit 100facher Vergrößerung auf korneale Gefäße untersucht. Über den Limbus hinausreichende Blutgefäße wurden in 12 kornealen Sektoren in eines von 5 Stadien eingeteilt (0: keine Gefäße über den Limbus hinausreichend; 1: Gefäße zwischen Limbus und äußerem Ende einer doppelt fortlaufenden Naht; 2: Gefäße zwischen äußerem Fadenende und Wirt-Spendergrenze; 3: Gefäße in der Wirt-Spendergrenze; 4: Gefäße bis in die Spenderhornhaut reichend). In einer Pilotstudie wurden alle Patienten mit eindeutiger endothelialer Transplantatreaktion aus der Erlanger Nicht-Hochrisiko-Keratoplastikstudie (13 von 325; 1/97 - 6/00; 4 %) untersucht. Ein Patient ohne Fotos wurde aus dieser Teilstudie ausgeschlossen. Fotos der Hornhaut von präoperativ (n=10), beim letzten vierteljährlichen Kontrolltermin vor der Transplantatreaktion (n=10), zum Zeitpunkt der Transplantatreaktion (n=12) und ein Jahr danach (n=9) wurden auf korneale Neovaskularisation analysiert. Die gesamte Analyse wurde nach 2 Monaten wiederholt, um die Reliabilität der Untersuchungsmethode zu ermitteln. Ergebnisse Die Rangkorrelation (Kendalls Tau B) der Bildbeurteilung zwischen den Untersuchern lag bei 0,79 am ersten und 0,86 am zweiten Untersuchungszeitpunkt. Das Gesamturteil zwischen erster und zweiter Auswertung korrelierte mit 0,8. Korneale Gefäße bis zu einem Durchmesser von 6 μm können erkannt werden. Bei 8 der 12 analysierten Patienten mit Immunreaktion nach Keratoplastik (67 %) fand innerhalb eines Jahres nach Keratoplastik und vor Immunreaktion eine Neovaskularisation in mindestens einem kornealen Sektor statt (2,1 ± 1,9 Sektoren; 1 - 6). Zum Zeitpunkt der Transplantatreaktion erreichten neugebildete korneale Gefäße bei 2 Patienten die Wirt-Spendergrenze, gingen bei 1 darüber hinaus in die Spenderhornhaut, erreichten bei 8 Hornhäuten zwar das äußere Fadenende, nicht aber die Wirt-Spendergrenze und bei einem Patienten nicht das äußere Fadenende. Die neuen Gefäße zielten meist auf die äußeren Wendepunkte des Hornhautfadens. Schlussfolgerungen Die Beurteilung der kornealen Neovaskularisation mittels projizierter Hornhautdiapositive bei 100facher Vergrößerung ist ein reliables Verfahren. Gegenüber der reinen Spaltlampenbeurteilung hat es den Vorteil einer größeren Objektivität und Genauigkeit sowie der ständigen Verfügbarkeit zur Analyse. Eine korneale Neovaskularisation nach Nicht-Hochrisiko-Keratoplastik und vor Transplantatreaktion scheint ein häufiges Phänomen zu sein, wobei die Gefäße jedoch meist nicht die Wirt-Spendergrenze erreichen. Ob die korneale Neovaskularisation nach Keratoplastik das Risiko für eine anschließende Immunreaktion erhöht, muss in einer größeren Studie untersucht werden. Background A semiquantitative scheme for analysis of corneal neovascularization using projected corneal photographs is demonstrated and tested in a pilot study to analyze occurrence of corneal neovascularization in patients after perforating keratoplasty which subsequently developed transplant rejection. Methods Corneal photographs on the slit lamp with diffuse frontal illumination were obtained in a standardized technique. Slides were projected with 100 × magnification and analyzed twice with a 2 months interval. Corneal vessels were graded by two independent observers in each of 12 corneal sectors in a standardized fashion (grade 0: no vessels beyond limbus, 1: vessels between limbus and outer end of a double-running diagonal suture; 2: vessels between outer suture end and graft-host junction; 3: vessels reaching graft-host junction; 4: vessels within donor cornea). All patients with endothelial graft rejection of the prospective Erlangen non-high-risk keratoplasty study were included in a pilot study (1/1997 - 6/2000: 13 of 325; 4%). One patient without photographs available was excluded. Corneal photographs taken prior to surgery (n=10), at the last 3 monthly-routine control before (10), at rejection episode (12) and one year later (10) were evaluated for corneal neovascularization. Results Interobserver correlation at the two assessments was 0.79 and 0.86 (Kendall's Tau B). Correlation between the assessments at the two analyses 2 months apart was 0.8. New vessels with diameter up to 6 μm can be detected. 8 of 12 analyzed patients (67 %) with immune reaction after keratoplasty devel-oped corneal neovascularization within 1 year after operation prior to transplant rejection in at least one corneal sector (2.1 ± 1.9 sectors; 1 - 6). At time of rejection, new vessels reached the graft-host junction in 2 patients, in 1 patient vessels grew into the donor cornea, whereas in 8 the vessels were seen beyond the outer suture end without reaching host-graft junction (grade I: 1 patient). New vessels usually pointed to the outer suture ends of the double-running suture. Conclusions Development of corneal neovascularization e.g. after keratoplasty can be assessed reliably using projected slides of corneal photographs at 100 × magnification. This method has the advantage of being more objective, precise and available compared to simple evaluation at the slit lamp. Postkeratoplasty corneal neovascularization seems to be common in non-high-risk eyes later developing transplant rejection. However, new vessels usually do not reach the host-graft junction. Whether neovascularization after keratoplasty demonstrates a risk factor for subsequent transplant rejection remains to be analyzed in a greater study.

Why it matters

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Key contribution

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Method / approach

Method details are not available in the OpenAlex metadata.

Main findings

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Limitations

Limitations are not available in the OpenAlex metadata.

Applications

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Available abstract

Hintergrund Eine semiquantitative Methode zur Analyse der kornealen Neovaskularisation wird vorgestellt und in einer Pilotstudie zur Analyse der kornealen Neovaskularisation nach Hornhauttransplantation vor anschließender Immunreaktion getestet. Methoden Es wurden standardisiert Fotografien der Hornhaut mit diffuser frontaler Beleuchtung an der Spaltlampe erstellt. Diese wurden standardisiert von zwei unabhängigen Betrachtern durch Projektion der Diapositive mit 100facher Vergrößerung auf korneale Gefäße untersucht. Über den Limbus hinausreichende Blutgefäße wurden in 12 kornealen Sektoren in eines von 5 Stadien eingeteilt (0: keine Gefäße über den Limbus hinausreichend; 1: Gefäße zwischen Limbus und äußerem Ende einer doppelt fortlaufenden Naht; 2: Gefäße zwischen äußerem Fadenende und Wirt-Spendergrenze; 3: Gefäße in der Wirt-Spendergrenze; 4: Gefäße bis in die Spenderhornhaut reichend). In einer Pilotstudie wurden alle Patienten mit eindeutiger endothelialer Transplantatreaktion aus der Erlanger Nicht-Hochrisiko-Keratoplastikstudie (13 von 325; 1/97 - 6/00; 4 %) untersucht. Ein Patient ohne Fotos wurde aus dieser Teilstudie ausgeschlossen. Fotos der Hornhaut von präoperativ (n=10), beim letzten vierteljährlichen Kontrolltermin vor der Transplantatreaktion (n=10), zum Zeitpunkt der Transplantatreaktion (n=12) und ein Jahr danach (n=9) wurden auf korneale Neovaskularisation analysiert. Die gesamte Analyse wurde nach 2 Monaten wiederholt, um die Reliabilität der Untersuchungsmethode zu ermitteln. Ergebnisse Die Rangkorrelation (Kendalls Tau B) der Bildbeurteilung zwischen den Untersuchern lag bei 0,79 am ersten und 0,86 am zweiten Untersuchungszeitpunkt. Das Gesamturteil zwischen erster und zweiter Auswertung korrelierte mit 0,8. Korneale Gefäße bis zu einem Durchmesser von 6 μm können erkannt werden. Bei 8 der 12 analysierten Patienten mit Immunreaktion nach Keratoplastik (67 %) fand innerhalb eines Jahres nach Keratoplastik und vor Immunreaktion eine Neovaskularisation in mindestens einem kornealen Sektor statt (2,1 ± 1,9 Sektoren; 1 - 6). Zum Zeitpunkt der Transplantatreaktion erreichten neugebildete korneale Gefäße bei 2 Patienten die Wirt-Spendergrenze, gingen bei 1 darüber hinaus in die Spenderhornhaut, erreichten bei 8 Hornhäuten zwar das äußere Fadenende, nicht aber die Wirt-Spendergrenze und bei einem Patienten nicht das äußere Fadenende. Die neuen Gefäße zielten meist auf die äußeren Wendepunkte des Hornhautfadens. Schlussfolgerungen Die Beurteilung der kornealen Neovaskularisation mittels projizierter Hornhautdiapositive bei 100facher Vergrößerung ist ein reliables Verfahren. Gegenüber der reinen Spaltlampenbeurteilung hat es den Vorteil einer größeren Objektivität und Genauigkeit sowie der ständigen Verfügbarkeit zur Analyse. Eine korneale Neovaskularisation nach Nicht-Hochrisiko-Keratoplastik und vor Transplantatreaktion scheint ein häufiges Phänomen zu sein, wobei die Gefäße jedoch meist nicht die Wirt-Spendergrenze erreichen. Ob die korneale Neovaskularisation nach Keratoplastik das Risiko für eine anschließende Immunreaktion erhöht, muss in einer größeren Studie untersucht werden. Background A semiquantitative scheme for analysis of corneal neovascularization using projected corneal photographs is demonstrated and tested in a pilot study to analyze occurrence of corneal neovascularization in patients after perforating keratoplasty which subsequently developed transplant rejection. Methods Corneal photographs on the slit lamp with diffuse frontal illumination were obtained in a standardized technique. Slides were projected with 100 × magnification and analyzed twice with a 2 months interval. Corneal vessels were graded by two independent observers in each of 12 corneal sectors in a standardized fashion (grade 0: no vessels beyond limbus, 1: vessels between limbus and outer end of a double-running diagonal suture; 2: vessels between outer suture end and graft-host junction; 3: vessels reaching graft-host junction; 4: vessels within donor cornea). All patients with endothelial graft rejection of the prospective Erlangen non-high-risk keratoplasty study were included in a pilot study (1/1997 - 6/2000: 13 of 325; 4%). One patient without photographs available was excluded. Corneal photographs taken prior to surgery (n=10), at the last 3 monthly-routine control before (10), at rejection episode (12) and one year later (10) were evaluated for corneal neovascularization. Results Interobserver correlation at the two assessments was 0.79 and 0.86 (Kendall's Tau B). Correlation between the assessments at the two analyses 2 months apart was 0.8. New vessels with diameter up to 6 μm can be detected. 8 of 12 analyzed patients (67 %) with immune reaction after keratoplasty devel-oped corneal neovascularization within 1 year after operation prior to transplant rejection in at least one corneal sector (2.1 ± 1.9 sectors; 1 - 6). At time of rejection, new vessels reached the graft-host junction in 2 patients, in 1 patient vessels grew into the donor cornea, whereas in 8 the vessels were seen beyond the outer suture end without reaching host-graft junction (grade I: 1 patient). New vessels usually pointed to the outer suture ends of the double-running suture. Conclusions Development of corneal neovascularization e.g. after keratoplasty can be assessed reliably using projected slides of corneal photographs at 100 × magnification. This method has the advantage of being more objective, precise and available compared to simple evaluation at the slit lamp. Postkeratoplasty corneal neovascularization seems to be common in non-high-risk eyes later developing transplant rejection. However, new vessels usually do not reach the host-graft junction. Whether neovascularization after keratoplasty demonstrates a risk factor for subsequent transplant rejection remains to be analyzed in a greater study.

Key concepts: Gynecology, Physics, Medicine, Chemistry

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