1979•DMW - Deutsche Medizinische WochenschriftRequires access

Erkrankungen durch Yersinia enterocolitica

Robert Baier, H Puppel, Elisabeth M. Hahn

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Abstract

Innerhalb zweier Jahre konnten wir 51 Erkrankungen durch Yersinia enterocolitica bakteriologisch und (oder) serologisch nachweisen. Davon waren 48 Fälle auf Yersinia enterocolitica Serovar 03 zurückzuführen, weitere zwei gehörten Serovar 09 und einer der Serovar 04 an. Yersinia enterocolitica Serovar 04 stammte aus dem Sekret einer schlecht heilenden, superinfizierten Wunde. Bei den übrigen 50 Erkrankungen handelte es sich um fieberhafte Enteritiden, wovon zwölf mit arthritischen Beschwerden einhergingen. Von den zwölf Patienten mit Arthritis wiesen neun das Antigen HLA-B27 auf. Unsere Untersuchung ergab eine geringe saisonale Häufung der Erkrankungen in der kalten Jahreszeit. Männer waren häufiger erkrankt als Frauen, 38 der 51 Patienten waren über 16 Jahre alt. Außerdem wurde die In-vitro-Empfindlichkeit der isolierten Yersinienstämme gegen verschiedene Chemotherapeutika geprüft.

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Innerhalb zweier Jahre konnten wir 51 Erkrankungen durch Yersinia enterocolitica bakteriologisch und (oder) serologisch nachweisen. Davon waren 48 Fälle auf Yersinia enterocolitica Serovar 03 zurückzuführen, weitere zwei gehörten Serovar 09 und einer der Serovar 04 an. Yersinia enterocolitica Serovar 04 stammte aus dem Sekret einer schlecht heilenden, superinfizierten Wunde. Bei den übrigen 50 Erkrankungen handelte es sich um fieberhafte Enteritiden, wovon zwölf mit arthritischen Beschwerden einhergingen. Von den zwölf Patienten mit Arthritis wiesen neun das Antigen HLA-B27 auf. Unsere Untersuchung ergab eine geringe saisonale Häufung der Erkrankungen in der kalten Jahreszeit. Männer waren häufiger erkrankt als Frauen, 38 der 51 Patienten waren über 16 Jahre alt. Außerdem wurde die In-vitro-Empfindlichkeit der isolierten Yersinienstämme gegen verschiedene Chemotherapeutika geprüft.

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Innerhalb zweier Jahre konnten wir 51 Erkrankungen durch Yersinia enterocolitica bakteriologisch und (oder) serologisch nachweisen. Davon waren 48 Fälle auf Yersinia enterocolitica Serovar 03 zurückzuführen, weitere zwei gehörten Serovar 09 und einer der Serovar 04 an. Yersinia enterocolitica Serovar 04 stammte aus dem Sekret einer schlecht heilenden, superinfizierten Wunde. Bei den übrigen 50 Erkrankungen handelte es sich um fieberhafte Enteritiden, wovon zwölf mit arthritischen Beschwerden einhergingen. Von den zwölf Patienten mit Arthritis wiesen neun das Antigen HLA-B27 auf. Unsere Untersuchung ergab eine geringe saisonale Häufung der Erkrankungen in der kalten Jahreszeit. Männer waren häufiger erkrankt als Frauen, 38 der 51 Patienten waren über 16 Jahre alt. Außerdem wurde die In-vitro-Empfindlichkeit der isolierten Yersinienstämme gegen verschiedene Chemotherapeutika geprüft.

Key concepts: Yersinia enterocolitica, Serotype, Yersinia, Yersinia Infections, Microbiology, Serology, Medicine, Enteritis

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