Fundus-Autofluoreszenz bei Patienten mit vererbten Makuladystrophien, Malattia leventinese, familiär dominanten und altersbedingten Drusen
Andrea von Rückmann, Karl-Georg Schmidt, Fredrick Fitzke, Alan C. Bird, K. W. Jacobi
Abstract
Andrea von Rückmann, Karl-Georg Schmidt, Fredrick Fitzke, Alan C. Bird, K. W. Jacobi
Abstract
Hintergrund Der Mangel an histopathologischem Material begrenzte bisher den Wissensstand über die Zusammensetzung der fokalen Ablagerungen bei vererbten Makuladystrophien, Malattia leventinese, familiär dominanten und altersbedingten Drusen. Ziel dieser Arbeit war es, bei diesen Patienten Autofluoreszenzcharakteristika in vivo zu ermitteln und damit indirekt Erkenntnisse über die Zusammensetzung dieser fokalen Ablagerungen zu gewinnen. Material und Methoden Das Fundus-Autofluoreszenzver-teilungsmuster wurde mit einem konfokalen Laser-Scanning-Ophthalmoskop (LSO, Zeiss, Oberkochen; Exzitationswel-lenlänge: 488 nm, Leistung: 250 µW, Filter ab 521 nm. Bildauflösung: 768 × 572 Pixel) an 343 Augen von 199 Patienten mit vererbten Makuladystrophien, Malattia leventinese, familiär dominanten Drusen und altersbedingter Makuladegeneration untersucht. Ergebnisse Die Autofluoreszenzintensität der fokalen Ablagerungen bei vererbten Makuladystrophien war erhöht, bei Malattia leventinese und familiär dominanten Drusen zeigte sich ein breites Autofluoreszenzspektrum; altersbedingte Drusen zeigten im Gegensatz dazu keine erhöhte Autofluoreszenzintensität. Die Hintergrunds-Autofluores-zenzintensität war bei Augen mit vererbten Makuladystrophien erhöht, bei Augen mit Malattia leventinese, familiär dominanten Drusen und altersbedingten Drusen lag die Autofluoreszenzintensität im Normbereich. Schlußfolgerungen Die Methode der Bilderfassung der Fundus-Autofluoreszenz ermöglicht die Differentialdiagnose vererbter Makuladystrophien gegenüber Malattia leventinese und familiär dominanten Drusen sowie die Differentialdiagnose der genannten Erkrankungen gegenüber den altersbedingten Drusen zu einem Zeitpunkt zu dem dies klinisch noch nicht möglich ist.
OpenAlex reports 21 citations for this work. Citation counts describe recorded attention and do not establish research quality.
A contribution statement is not available in the OpenAlex record.
Method details are not available in the OpenAlex metadata.
Findings are not separately available in the OpenAlex metadata.
Limitations are not available in the OpenAlex metadata.
Application details are not available in the OpenAlex metadata.
Hintergrund Der Mangel an histopathologischem Material begrenzte bisher den Wissensstand über die Zusammensetzung der fokalen Ablagerungen bei vererbten Makuladystrophien, Malattia leventinese, familiär dominanten und altersbedingten Drusen. Ziel dieser Arbeit war es, bei diesen Patienten Autofluoreszenzcharakteristika in vivo zu ermitteln und damit indirekt Erkenntnisse über die Zusammensetzung dieser fokalen Ablagerungen zu gewinnen. Material und Methoden Das Fundus-Autofluoreszenzver-teilungsmuster wurde mit einem konfokalen Laser-Scanning-Ophthalmoskop (LSO, Zeiss, Oberkochen; Exzitationswel-lenlänge: 488 nm, Leistung: 250 µW, Filter ab 521 nm. Bildauflösung: 768 × 572 Pixel) an 343 Augen von 199 Patienten mit vererbten Makuladystrophien, Malattia leventinese, familiär dominanten Drusen und altersbedingter Makuladegeneration untersucht. Ergebnisse Die Autofluoreszenzintensität der fokalen Ablagerungen bei vererbten Makuladystrophien war erhöht, bei Malattia leventinese und familiär dominanten Drusen zeigte sich ein breites Autofluoreszenzspektrum; altersbedingte Drusen zeigten im Gegensatz dazu keine erhöhte Autofluoreszenzintensität. Die Hintergrunds-Autofluores-zenzintensität war bei Augen mit vererbten Makuladystrophien erhöht, bei Augen mit Malattia leventinese, familiär dominanten Drusen und altersbedingten Drusen lag die Autofluoreszenzintensität im Normbereich. Schlußfolgerungen Die Methode der Bilderfassung der Fundus-Autofluoreszenz ermöglicht die Differentialdiagnose vererbter Makuladystrophien gegenüber Malattia leventinese und familiär dominanten Drusen sowie die Differentialdiagnose der genannten Erkrankungen gegenüber den altersbedingten Drusen zu einem Zeitpunkt zu dem dies klinisch noch nicht möglich ist.
Key concepts: Drusen, Macular degeneration, Autofluorescence, Ophthalmology, Fundus (uterus), Medicine, Eye disease, Optics