2010Ultraschall in der Medizin - European Journal of UltrasoundRequires access

Breast Cancer in Women: Evaluation of Benign and Malignant Axillary Lymph Nodes with Contrast-Enhanced Ultrasound

Ilona Steppan, Daniel Reimer, Elisabeth Müller‐Holzner, Christian Marth, Felix Aigner, Ferdinand Frauscher, Thomas Frede, AG Zeimet

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Abstract

Ziel: Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die sonografischen Dignitätskriterien axillärer Lymphknoten beim Brustkrebs unter Verwendung von Ultraschallkontrastmittel zu evaluieren. Material und Methoden: Bei 92 weiblichen Patienten mit Brustkrebs wurden insgesamt 120 axilläre Lymphknoten untersucht. Vor Axilladissektion wurde bei allen Patienten eine Ultraschalluntersuchung der axillären Lymphknoten durchgeführt. Neben dem Standard B-Modus wurde Farb- und Power-Doppler-Ultraschall mit und ohne Kontrastmittelverstärkung sowie Kontrastmittel Tissue-Harmonic-Imaging-Modus (THI) angewendet. Ergebnisse: Die durchschnittliche Größe der 120 axillären Lymphknoten war 1,5 cm (Bereich von 0,5 – 3,4 cm). Von allen 120 axillären Lymphknoten waren in der pathologischen Untersuchung 80 (67 %) bösartig und 40 (33 %) zeigten eine gutartige Histologie. Im Standardultraschall B-Modus zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied in der Gesamtzahl der Gefäße zwischen gutartigen und bösartigen Lymphknoten (3,3 ± 2,2 versus 5,4 ± 4,0, p > 0,05). Nach Kontrastmittelapplikation zeigte sich in der Ultraschalluntersuchung sowohl in gutartigen als auch bösartigen Lymphknoten eine verbesserte Durchblutung, wobei bösartige Lymphknoten eine statistisch signifikant höhere Durchblutung zeigten (p < 0,01). Ebenso war die Gesamtzahl der Gefäße in malignen Lymphknoten nach Kontrastapplikation statistisch signifikant erhöht (17,3 ± 8,0 versus 8,2 ± 5,1, p < 0,01). Des Weiteren zeigten maligne Lymphknoten eine längere Kontrastmittelverstärkungszeit (381 ± 141 s) als benigne. Schlussfolgerung: Auf Grundlage dieser vorläufigen Daten kann davon ausgegangen werden, dass eine kontrastmittelverstärkte Ultraschalluntersuchung zur Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen axillären Lymphknoten bei Brustkrebs herangezogen werden kann.

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Ziel: Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die sonografischen Dignitätskriterien axillärer Lymphknoten beim Brustkrebs unter Verwendung von Ultraschallkontrastmittel zu evaluieren. Material und Methoden: Bei 92 weiblichen Patienten mit Brustkrebs wurden insgesamt 120 axilläre Lymphknoten untersucht. Vor Axilladissektion wurde bei allen Patienten eine Ultraschalluntersuchung der axillären Lymphknoten durchgeführt. Neben dem Standard B-Modus wurde Farb- und Power-Doppler-Ultraschall mit und ohne Kontrastmittelverstärkung sowie Kontrastmittel Tissue-Harmonic-Imaging-Modus (THI) angewendet. Ergebnisse: Die durchschnittliche Größe der 120 axillären Lymphknoten war 1,5 cm (Bereich von 0,5 – 3,4 cm). Von allen 120 axillären Lymphknoten waren in der pathologischen Untersuchung 80 (67 %) bösartig und 40 (33 %) zeigten eine gutartige Histologie. Im Standardultraschall B-Modus zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied in der Gesamtzahl der Gefäße zwischen gutartigen und bösartigen Lymphknoten (3,3 ± 2,2 versus 5,4 ± 4,0, p > 0,05). Nach Kontrastmittelapplikation zeigte sich in der Ultraschalluntersuchung sowohl in gutartigen als auch bösartigen Lymphknoten eine verbesserte Durchblutung, wobei bösartige Lymphknoten eine statistisch signifikant höhere Durchblutung zeigten (p < 0,01). Ebenso war die Gesamtzahl der Gefäße in malignen Lymphknoten nach Kontrastapplikation statistisch signifikant erhöht (17,3 ± 8,0 versus 8,2 ± 5,1, p < 0,01). Des Weiteren zeigten maligne Lymphknoten eine längere Kontrastmittelverstärkungszeit (381 ± 141 s) als benigne. Schlussfolgerung: Auf Grundlage dieser vorläufigen Daten kann davon ausgegangen werden, dass eine kontrastmittelverstärkte Ultraschalluntersuchung zur Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen axillären Lymphknoten bei Brustkrebs herangezogen werden kann.

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Limitations

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Applications

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Ziel: Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die sonografischen Dignitätskriterien axillärer Lymphknoten beim Brustkrebs unter Verwendung von Ultraschallkontrastmittel zu evaluieren. Material und Methoden: Bei 92 weiblichen Patienten mit Brustkrebs wurden insgesamt 120 axilläre Lymphknoten untersucht. Vor Axilladissektion wurde bei allen Patienten eine Ultraschalluntersuchung der axillären Lymphknoten durchgeführt. Neben dem Standard B-Modus wurde Farb- und Power-Doppler-Ultraschall mit und ohne Kontrastmittelverstärkung sowie Kontrastmittel Tissue-Harmonic-Imaging-Modus (THI) angewendet. Ergebnisse: Die durchschnittliche Größe der 120 axillären Lymphknoten war 1,5 cm (Bereich von 0,5 – 3,4 cm). Von allen 120 axillären Lymphknoten waren in der pathologischen Untersuchung 80 (67 %) bösartig und 40 (33 %) zeigten eine gutartige Histologie. Im Standardultraschall B-Modus zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied in der Gesamtzahl der Gefäße zwischen gutartigen und bösartigen Lymphknoten (3,3 ± 2,2 versus 5,4 ± 4,0, p > 0,05). Nach Kontrastmittelapplikation zeigte sich in der Ultraschalluntersuchung sowohl in gutartigen als auch bösartigen Lymphknoten eine verbesserte Durchblutung, wobei bösartige Lymphknoten eine statistisch signifikant höhere Durchblutung zeigten (p < 0,01). Ebenso war die Gesamtzahl der Gefäße in malignen Lymphknoten nach Kontrastapplikation statistisch signifikant erhöht (17,3 ± 8,0 versus 8,2 ± 5,1, p < 0,01). Des Weiteren zeigten maligne Lymphknoten eine längere Kontrastmittelverstärkungszeit (381 ± 141 s) als benigne. Schlussfolgerung: Auf Grundlage dieser vorläufigen Daten kann davon ausgegangen werden, dass eine kontrastmittelverstärkte Ultraschalluntersuchung zur Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen axillären Lymphknoten bei Brustkrebs herangezogen werden kann.

Key concepts: Medicine, Gynecology, Lymph, Pathology

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