Elektroretinogramme bei AIDS-Retinopathie und AIDS-Cytomegalievirusretinitis unter Ganciclovir-Therapie
U. Weber, R. Sundmacher, H Weiss
Abstract
U. Weber, R. Sundmacher, H Weiss
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(opens in new window) Buy Article (opens in new window) Permissions and Reprints (opens in new window) Zusammenfassung Bei drei AIDS-Patienten wurden elektro-retinographische (ERG) Untersuchungen durchgeführt. Patient 1 zeigte lediglich an beiden Augen Cotton-wool-ähnliche Herde (AIDS-„Retinopathie”), Patient 2 an einem Auge Cotton wool ähnliche Herde und am anderen Auge eine akute Cytomegalievirus (CMV) Retinitis. Patient 3 wies Zeichen einer abgeheilten peripheren Retinochorioiditis auf. Die bei der akuten CMV-Retinitis elektroretinographisch faßbaren Ausfälle korrelierten mit den ophthalmoskopisch beobachteten Netzhautschäden. Das ERG besserte sich unter der Ganciclovirtherapie deutlich, womit der Therapieerfolg auch elektroretinographisch bei peripheren Herden nachweisbar ist. Bei der AIDS-„Retinopathie”, bei der sich nur wenige Cotton wool Herde fanden und bei der abgelaufenen peripheren Retinitis bei AIDS waren regelmäßig ausgeprägte ERG-Veränderungen nachweisbar, die für eine ausgeprägte Ischämie der inneren Netzhautschichten sprechen.
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Key concepts: Retinitis, Medicine, Ganciclovir, Erg, Retinopathy, Ophthalmology, Electroretinography, Cotton wool spots