1970Zeitschrift für Tierphysiologie Tierernährung und FuttermittelkundeRequires access

Verzehrsleistungs‐ und Stoffwechselversuche an Milchkühen mit konserviertem Grünfutter vom Dauergrünland1

K. Papendick, G. A. Bruhn

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Abstract

Zusammenfassung In Stoffwechselversuchen an vier Kühen wurde Anwelkgärfutter und Belüftungsheu gleichen Ausgangsmaterials von zwei verschiedenen Standorten (Wiese, Weide) verglichen. Das Futter wurde optimal konserviert. Der Futterverzehr je 500 kg Körpergewicht (metabolisch) betrug bei Wiesengras 11,2 kg TS mit Gärfutter und 10,0 kg TS mit Heu und bei Mähweidegras 9,8 kg TS mit Gärfutter und 8,3 kg TS mit Heu. Der höhere Verzehr bei Wiesenfutter ging parallel mit einer höheren Verdaulichkeit der organischen Substanz. Innerhalb der Futterherkünfte waren die Verdaulichkeiten (organische Substanz, N‐freie Extraktstoffe, Energie) im Gärfutter und Heu gleich. Nur die Verdaulichkeit des Rohproteins lag im Belüftungsheu um 3 bis 4 Prozent höher. Die N‐Verwertung war niedrig. Der umsetzbare Anteil des verdauten N lag bei Wiesenfutter um 26%, bei Mähweidefutter um 11%. Aus Wiesenfutter ergab sich eine bessere Mineralstoffversorgung infolge höherer Gehalte und höherer scheinbarer Verdaulichkeit. Unabhängig von der Herkunft des Futters war die scheinbare Verdaulichkeit für Ca und Mg höher im Gärfutter und für P und Na höher im Heu. Die Mineralstoffbilanzen verzeichneten für Gärfutter einen höheren Ansatz. Aus Wiesengras waren sie bei Gärfutter positiv, bei Heu für Mg und P positiv, für Ca, K und Na negativ; aus Mühweidegras waren sie bei Gärfutter positiv für Ca und Na, ausgeglichen für Mg und P und negativ für K, bei Heu positiv für Ca, P, Na und negativ für Mg und K.

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Zusammenfassung In Stoffwechselversuchen an vier Kühen wurde Anwelkgärfutter und Belüftungsheu gleichen Ausgangsmaterials von zwei verschiedenen Standorten (Wiese, Weide) verglichen. Das Futter wurde optimal konserviert. Der Futterverzehr je 500 kg Körpergewicht (metabolisch) betrug bei Wiesengras 11,2 kg TS mit Gärfutter und 10,0 kg TS mit Heu und bei Mähweidegras 9,8 kg TS mit Gärfutter und 8,3 kg TS mit Heu. Der höhere Verzehr bei Wiesenfutter ging parallel mit einer höheren Verdaulichkeit der organischen Substanz. Innerhalb der Futterherkünfte waren die Verdaulichkeiten (organische Substanz, N‐freie Extraktstoffe, Energie) im Gärfutter und Heu gleich. Nur die Verdaulichkeit des Rohproteins lag im Belüftungsheu um 3 bis 4 Prozent höher. Die N‐Verwertung war niedrig. Der umsetzbare Anteil des verdauten N lag bei Wiesenfutter um 26%, bei Mähweidefutter um 11%. Aus Wiesenfutter ergab sich eine bessere Mineralstoffversorgung infolge höherer Gehalte und höherer scheinbarer Verdaulichkeit. Unabhängig von der Herkunft des Futters war die scheinbare Verdaulichkeit für Ca und Mg höher im Gärfutter und für P und Na höher im Heu. Die Mineralstoffbilanzen verzeichneten für Gärfutter einen höheren Ansatz. Aus Wiesengras waren sie bei Gärfutter positiv, bei Heu für Mg und P positiv, für Ca, K und Na negativ; aus Mühweidegras waren sie bei Gärfutter positiv für Ca und Na, ausgeglichen für Mg und P und negativ für K, bei Heu positiv für Ca, P, Na und negativ für Mg und K.

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Applications

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Zusammenfassung In Stoffwechselversuchen an vier Kühen wurde Anwelkgärfutter und Belüftungsheu gleichen Ausgangsmaterials von zwei verschiedenen Standorten (Wiese, Weide) verglichen. Das Futter wurde optimal konserviert. Der Futterverzehr je 500 kg Körpergewicht (metabolisch) betrug bei Wiesengras 11,2 kg TS mit Gärfutter und 10,0 kg TS mit Heu und bei Mähweidegras 9,8 kg TS mit Gärfutter und 8,3 kg TS mit Heu. Der höhere Verzehr bei Wiesenfutter ging parallel mit einer höheren Verdaulichkeit der organischen Substanz. Innerhalb der Futterherkünfte waren die Verdaulichkeiten (organische Substanz, N‐freie Extraktstoffe, Energie) im Gärfutter und Heu gleich. Nur die Verdaulichkeit des Rohproteins lag im Belüftungsheu um 3 bis 4 Prozent höher. Die N‐Verwertung war niedrig. Der umsetzbare Anteil des verdauten N lag bei Wiesenfutter um 26%, bei Mähweidefutter um 11%. Aus Wiesenfutter ergab sich eine bessere Mineralstoffversorgung infolge höherer Gehalte und höherer scheinbarer Verdaulichkeit. Unabhängig von der Herkunft des Futters war die scheinbare Verdaulichkeit für Ca und Mg höher im Gärfutter und für P und Na höher im Heu. Die Mineralstoffbilanzen verzeichneten für Gärfutter einen höheren Ansatz. Aus Wiesengras waren sie bei Gärfutter positiv, bei Heu für Mg und P positiv, für Ca, K und Na negativ; aus Mühweidegras waren sie bei Gärfutter positiv für Ca und Na, ausgeglichen für Mg und P und negativ für K, bei Heu positiv für Ca, P, Na und negativ für Mg und K.

Key concepts: Chemistry, Animal science, Molecular biology, Biology

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