1973PubMedRequires access

[Pinocytosis and locomotion of amoebae. IV. Quantitative studies on permanent and induced endocytosis of Amoeba proteus].

W. Stockem

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Abstract

Der Einflus von 12 verschiedenen Markierungssubstanzen auf die Pinocytose und die Bewegungsaktivitat von Amoeba proteus wurde getestet. Neben der bereits bekannten Aufnahme bestimmter Induktor-Substanzen durch eine induzierte Pinocytose lies sich erstmals elektronenmikroskopisch die Inkorporierung von Zellmembran durch den Prozes einer permanenten Pinocytose bei einer grosen Amoben-Art nachweisen. Durch die experimentell ermittelte physiologische Wirkung der einzelnen Markierungssubstanzen auf die Amoben konnte eine Einteilung in insgesamt drei Substanzgruppen vorgenommen werden: 1. Grobpartikulare Substanzen (Aerosil, Latex, HgS, Goldsol, Thorotrast, koll Eisen), die keinen Einflus auf die amoboide Bewegung und keine Pinocytose-Induktionswirkung erkennen lassen. 2. feinpartikulare Substanzen (Ferritin, Myofer, Ferrlecit) mit nicht eindeutiger Wirkung, und 3. elektronenoptisch amorphe Losungen (Huhner-Albumin, Alcianblau, NaCl) mit totaler Hemmung der Lokomotion und starker Induktionswirkung.

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Der Einflus von 12 verschiedenen Markierungssubstanzen auf die Pinocytose und die Bewegungsaktivitat von Amoeba proteus wurde getestet. Neben der bereits bekannten Aufnahme bestimmter Induktor-Substanzen durch eine induzierte Pinocytose lies sich erstmals elektronenmikroskopisch die Inkorporierung von Zellmembran durch den Prozes einer permanenten Pinocytose bei einer grosen Amoben-Art nachweisen. Durch die experimentell ermittelte physiologische Wirkung der einzelnen Markierungssubstanzen auf die Amoben konnte eine Einteilung in insgesamt drei Substanzgruppen vorgenommen werden: 1. Grobpartikulare Substanzen (Aerosil, Latex, HgS, Goldsol, Thorotrast, koll Eisen), die keinen Einflus auf die amoboide Bewegung und keine Pinocytose-Induktionswirkung erkennen lassen. 2. feinpartikulare Substanzen (Ferritin, Myofer, Ferrlecit) mit nicht eindeutiger Wirkung, und 3. elektronenoptisch amorphe Losungen (Huhner-Albumin, Alcianblau, NaCl) mit totaler Hemmung der Lokomotion und starker Induktionswirkung.

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Der Einflus von 12 verschiedenen Markierungssubstanzen auf die Pinocytose und die Bewegungsaktivitat von Amoeba proteus wurde getestet. Neben der bereits bekannten Aufnahme bestimmter Induktor-Substanzen durch eine induzierte Pinocytose lies sich erstmals elektronenmikroskopisch die Inkorporierung von Zellmembran durch den Prozes einer permanenten Pinocytose bei einer grosen Amoben-Art nachweisen. Durch die experimentell ermittelte physiologische Wirkung der einzelnen Markierungssubstanzen auf die Amoben konnte eine Einteilung in insgesamt drei Substanzgruppen vorgenommen werden: 1. Grobpartikulare Substanzen (Aerosil, Latex, HgS, Goldsol, Thorotrast, koll Eisen), die keinen Einflus auf die amoboide Bewegung und keine Pinocytose-Induktionswirkung erkennen lassen. 2. feinpartikulare Substanzen (Ferritin, Myofer, Ferrlecit) mit nicht eindeutiger Wirkung, und 3. elektronenoptisch amorphe Losungen (Huhner-Albumin, Alcianblau, NaCl) mit totaler Hemmung der Lokomotion und starker Induktionswirkung.

Key concepts: Amoeba proteus, Pinocytosis, Chemistry, Molecular biology, Amoeba (genus), Endocytosis, Biology, Microbiology

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[Pinocytosis and locomotion of amoebae. IV. Quantitative studies on permanent and induced endocytosis of Amoeba proteus]. — Research Paper | ScholarLens