2008•Unpublished venueOpen access

Behavioural reactions of cod (Gadus morhua) and plaice (Pleuronectes platessa) to sound resembling offshore wind turbine noise

Christina Andrea Müller

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Abstract

Durch die Zunahme von Offshorewindparks wird der anthropogene Lärmpegel im Meer weiter ansteigen. Deshalb ist es notwendig, mögliche negative Effekte von Windturbinenschall auf Fische zu erkennen und zu minimieren. Um mögliche Effekte des Turbinenschalls auf Kabeljau (Gadus morhua) und Scholle (Pleuronectes platessa) zu untersuchen, wurden die Fische in Laborversuchen verschiedenen tiefen Frequenzen und Schallstärken, wie sie von Windturbinen emittiert werden ausgesetzt. Ein ringförmiges Betonversuchsbecken mit 10 Metern Durchmesser wurde mit Schallisolationwänden in verbundene Viertel unterteilt, wodurch im Becken eine Schalldruckdifferenz von 32-52 dB, abhängig von Frequenz und produziertem Schalldruckpegel erzeugt wurde. Die Fische, die sich frei im Becken bewegen und so, wenn sie wollten, den höchsten Schalldruckpegeln ausweichen konnten, wurden monofrequenten Tönen im Frequenzbereich zwischen 25 und 250 Hz in Schalldruckpegeln von 130 und 140 dB re 1 µPa ausgesetzt. Die Position der Fische im Becken wurde in den 24-Stunden-Phasen vor, während und nach Beschallung verglichen und zeigte in den meisten Versuchen während Beschallung signifikant weniger Kabeljau in der Nähe der Schallquelle, als in den Phasen vor und nach Beschallung. Scholle zeigte uneinheitliche Reaktionen, die teilweise auf Meideverhalten, in anderen Versuchen auf Attraktion durch den Schall hindeuteten. Die Ergebnisse lassen wenigstens kurzzeitige, durch Schall verursachte Verteilungsänderungen von Kabeljau in Offshorewindparks erwarten.

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Durch die Zunahme von Offshorewindparks wird der anthropogene Lärmpegel im Meer weiter ansteigen. Deshalb ist es notwendig, mögliche negative Effekte von Windturbinenschall auf Fische zu erkennen und zu minimieren. Um mögliche Effekte des Turbinenschalls auf Kabeljau (Gadus morhua) und Scholle (Pleuronectes platessa) zu untersuchen, wurden die Fische in Laborversuchen verschiedenen tiefen Frequenzen und Schallstärken, wie sie von Windturbinen emittiert werden ausgesetzt. Ein ringförmiges Betonversuchsbecken mit 10 Metern Durchmesser wurde mit Schallisolationwänden in verbundene Viertel unterteilt, wodurch im Becken eine Schalldruckdifferenz von 32-52 dB, abhängig von Frequenz und produziertem Schalldruckpegel erzeugt wurde. Die Fische, die sich frei im Becken bewegen und so, wenn sie wollten, den höchsten Schalldruckpegeln ausweichen konnten, wurden monofrequenten Tönen im Frequenzbereich zwischen 25 und 250 Hz in Schalldruckpegeln von 130 und 140 dB re 1 µPa ausgesetzt. Die Position der Fische im Becken wurde in den 24-Stunden-Phasen vor, während und nach Beschallung verglichen und zeigte in den meisten Versuchen während Beschallung signifikant weniger Kabeljau in der Nähe der Schallquelle, als in den Phasen vor und nach Beschallung. Scholle zeigte uneinheitliche Reaktionen, die teilweise auf Meideverhalten, in anderen Versuchen auf Attraktion durch den Schall hindeuteten. Die Ergebnisse lassen wenigstens kurzzeitige, durch Schall verursachte Verteilungsänderungen von Kabeljau in Offshorewindparks erwarten.

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Method / approach

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Main findings

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Applications

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Durch die Zunahme von Offshorewindparks wird der anthropogene Lärmpegel im Meer weiter ansteigen. Deshalb ist es notwendig, mögliche negative Effekte von Windturbinenschall auf Fische zu erkennen und zu minimieren. Um mögliche Effekte des Turbinenschalls auf Kabeljau (Gadus morhua) und Scholle (Pleuronectes platessa) zu untersuchen, wurden die Fische in Laborversuchen verschiedenen tiefen Frequenzen und Schallstärken, wie sie von Windturbinen emittiert werden ausgesetzt. Ein ringförmiges Betonversuchsbecken mit 10 Metern Durchmesser wurde mit Schallisolationwänden in verbundene Viertel unterteilt, wodurch im Becken eine Schalldruckdifferenz von 32-52 dB, abhängig von Frequenz und produziertem Schalldruckpegel erzeugt wurde. Die Fische, die sich frei im Becken bewegen und so, wenn sie wollten, den höchsten Schalldruckpegeln ausweichen konnten, wurden monofrequenten Tönen im Frequenzbereich zwischen 25 und 250 Hz in Schalldruckpegeln von 130 und 140 dB re 1 µPa ausgesetzt. Die Position der Fische im Becken wurde in den 24-Stunden-Phasen vor, während und nach Beschallung verglichen und zeigte in den meisten Versuchen während Beschallung signifikant weniger Kabeljau in der Nähe der Schallquelle, als in den Phasen vor und nach Beschallung. Scholle zeigte uneinheitliche Reaktionen, die teilweise auf Meideverhalten, in anderen Versuchen auf Attraktion durch den Schall hindeuteten. Die Ergebnisse lassen wenigstens kurzzeitige, durch Schall verursachte Verteilungsänderungen von Kabeljau in Offshorewindparks erwarten.

Key concepts: Pleuronectes, Gadus, Fishery, Oceanography, Marine engineering, Sound (geography), Acoustics, Atlantic cod

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