2009DMW - Deutsche Medizinische WochenschriftRequires access

Einseitiges Raynaud-Phänomen mit Verstärkung bei Elevation des Arms

Jörg Henes, Yves Oberländer, Gunnar Tepe, W. Schneider, Bernd Balletshofer

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Abstract

Corrected by: Einseitiges Raynaud-Phänomen mit Verstärkung bei Elevation des Arms Dtsch Med Wochenschr 2009; 134(S 00): E2-E2 DOI: 10.1055/s-0029-1243065 Zusammenfassung Das Thoracic-outlet-Syndrom (TOS) umfasst Kompressionsphänomene der oberen Thoraxapertur am Nervenplexus, sowie Arteria und Vena subclavia. Ätiologisch kommen hier erworbene oder angeborene ossäre bzw. fibromuskuläre Strukturen, Haltungsanomalien und Traumata in Frage. Die Symptomatik richtet sich nach der Kompressionswirkung, neurologische Beschwerden kommen hierbei am häufigsten vor (bis zu 97% der TOS-Patienten). Bei arterieller Kompression, z.B. durch eine Halsrippe wie in unserem Fall, stellen thrombo-embolische Komplikationen der Armoder Fingerarterien eine schwerwiegende Komplikation dar. Bei Patienten mit leichten oder mittelschweren Symptomen kann eine konservative physiotherapeutische Behandlung versucht werden. Bei ausgeprägter Symptomatik sollte eine operative Versorgung, meist mit Entfernung der 1. Rippe und der evtl. raumfordernden Strukturen, erfolgen. In dem hier geschilderten Fall wurde nach einer initialen Lysetherapie bei manifester peripherer Embolisation sowohl die Hals- als auch die 1. Rippe entfernt sowie das embolisierende Aneurysma reseziert. Die Patientin ist seither beschwerdefrei.

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Corrected by: Einseitiges Raynaud-Phänomen mit Verstärkung bei Elevation des Arms Dtsch Med Wochenschr 2009; 134(S 00): E2-E2 DOI: 10.1055/s-0029-1243065 Zusammenfassung Das Thoracic-outlet-Syndrom (TOS) umfasst Kompressionsphänomene der oberen Thoraxapertur am Nervenplexus, sowie Arteria und Vena subclavia. Ätiologisch kommen hier erworbene oder angeborene ossäre bzw. fibromuskuläre Strukturen, Haltungsanomalien und Traumata in Frage. Die Symptomatik richtet sich nach der Kompressionswirkung, neurologische Beschwerden kommen hierbei am häufigsten vor (bis zu 97% der TOS-Patienten). Bei arterieller Kompression, z.B. durch eine Halsrippe wie in unserem Fall, stellen thrombo-embolische Komplikationen der Armoder Fingerarterien eine schwerwiegende Komplikation dar. Bei Patienten mit leichten oder mittelschweren Symptomen kann eine konservative physiotherapeutische Behandlung versucht werden. Bei ausgeprägter Symptomatik sollte eine operative Versorgung, meist mit Entfernung der 1. Rippe und der evtl. raumfordernden Strukturen, erfolgen. In dem hier geschilderten Fall wurde nach einer initialen Lysetherapie bei manifester peripherer Embolisation sowohl die Hals- als auch die 1. Rippe entfernt sowie das embolisierende Aneurysma reseziert. Die Patientin ist seither beschwerdefrei.

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Corrected by: Einseitiges Raynaud-Phänomen mit Verstärkung bei Elevation des Arms Dtsch Med Wochenschr 2009; 134(S 00): E2-E2 DOI: 10.1055/s-0029-1243065 Zusammenfassung Das Thoracic-outlet-Syndrom (TOS) umfasst Kompressionsphänomene der oberen Thoraxapertur am Nervenplexus, sowie Arteria und Vena subclavia. Ätiologisch kommen hier erworbene oder angeborene ossäre bzw. fibromuskuläre Strukturen, Haltungsanomalien und Traumata in Frage. Die Symptomatik richtet sich nach der Kompressionswirkung, neurologische Beschwerden kommen hierbei am häufigsten vor (bis zu 97% der TOS-Patienten). Bei arterieller Kompression, z.B. durch eine Halsrippe wie in unserem Fall, stellen thrombo-embolische Komplikationen der Armoder Fingerarterien eine schwerwiegende Komplikation dar. Bei Patienten mit leichten oder mittelschweren Symptomen kann eine konservative physiotherapeutische Behandlung versucht werden. Bei ausgeprägter Symptomatik sollte eine operative Versorgung, meist mit Entfernung der 1. Rippe und der evtl. raumfordernden Strukturen, erfolgen. In dem hier geschilderten Fall wurde nach einer initialen Lysetherapie bei manifester peripherer Embolisation sowohl die Hals- als auch die 1. Rippe entfernt sowie das embolisierende Aneurysma reseziert. Die Patientin ist seither beschwerdefrei.

Key concepts: Medicine, Surgery

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