2008Ultraschall in der Medizin - European Journal of UltrasoundRequires access

Treffsicherheit der Sonographie bei der Diagnose diffuser Leberparenchymerkrankungen - Vergleich zwischen Sonographie und Leberhistologie

H. Steinmaurer, Peggy Jirak, J. Walchshofer, P. H. Clodi

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Abstract

In einer prospektiven Studie wurde bei 127 Patienten die sonographische Treffsicherheit im Vergleich mit der durch Blindpunktion gewonnenen Leberhistologie bei der Diagnose diffuser Leberparenchymerkrankungen untersucht. Anhand der sonographischen Kriterien der Lebergröße, des Leberrandes, der Oberfläche, der Verformbarkeit, der Echostruktur, der Schalleitung, der Lebervenen, der Pfortader und der Beurteilung der Gallenblasengröße und der Milz wurden sonographisch folgende Diagnosen gestellt: normale Leber, einfache Fettleber, Fettleberfibrose oder -hepatitis, chronisch aktive Hepatitis, Leberzirrhose. Übereinstimmung zwischen histologischem und sonographischem Befund bestand bei der normalen Leber in 56%, bei der einfachen Fettleber in 70%, bei der Fettleberhepatitis in 92%, bei der chronisch aktiven Hepatitis in 63% und bei der Leberzirrhose in 79%. Die Spezifität der Sonographie betrug 95%, die Sensitivität für alle pathologisch übereinstimmēnden Befunde 82%, im speziellen für die Fettleber 94%, für die chronisch aktive Hepatitis 93% und die Leberzirrhose 79%. Aufgrund der hohen Spezifität eignet sich die Sonographie ideal als Screening-Methode zur Erkennung diffuser Leberparenehymschäden. Bei der einfachen Fettleber und in Fällen von Leberzirrhose kann sie weitere invasive Untersuchungen dem Patienten ersparen. Weiters eignet sich die Methode zur Verlaufskontrolle diffuser Lebererkrankungen, besonders der toxisch-nutritiven Leberschäden und auch der chronisch aktiven Hepatitis.

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In einer prospektiven Studie wurde bei 127 Patienten die sonographische Treffsicherheit im Vergleich mit der durch Blindpunktion gewonnenen Leberhistologie bei der Diagnose diffuser Leberparenchymerkrankungen untersucht. Anhand der sonographischen Kriterien der Lebergröße, des Leberrandes, der Oberfläche, der Verformbarkeit, der Echostruktur, der Schalleitung, der Lebervenen, der Pfortader und der Beurteilung der Gallenblasengröße und der Milz wurden sonographisch folgende Diagnosen gestellt: normale Leber, einfache Fettleber, Fettleberfibrose oder -hepatitis, chronisch aktive Hepatitis, Leberzirrhose. Übereinstimmung zwischen histologischem und sonographischem Befund bestand bei der normalen Leber in 56%, bei der einfachen Fettleber in 70%, bei der Fettleberhepatitis in 92%, bei der chronisch aktiven Hepatitis in 63% und bei der Leberzirrhose in 79%. Die Spezifität der Sonographie betrug 95%, die Sensitivität für alle pathologisch übereinstimmēnden Befunde 82%, im speziellen für die Fettleber 94%, für die chronisch aktive Hepatitis 93% und die Leberzirrhose 79%. Aufgrund der hohen Spezifität eignet sich die Sonographie ideal als Screening-Methode zur Erkennung diffuser Leberparenehymschäden. Bei der einfachen Fettleber und in Fällen von Leberzirrhose kann sie weitere invasive Untersuchungen dem Patienten ersparen. Weiters eignet sich die Methode zur Verlaufskontrolle diffuser Lebererkrankungen, besonders der toxisch-nutritiven Leberschäden und auch der chronisch aktiven Hepatitis.

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Available abstract

In einer prospektiven Studie wurde bei 127 Patienten die sonographische Treffsicherheit im Vergleich mit der durch Blindpunktion gewonnenen Leberhistologie bei der Diagnose diffuser Leberparenchymerkrankungen untersucht. Anhand der sonographischen Kriterien der Lebergröße, des Leberrandes, der Oberfläche, der Verformbarkeit, der Echostruktur, der Schalleitung, der Lebervenen, der Pfortader und der Beurteilung der Gallenblasengröße und der Milz wurden sonographisch folgende Diagnosen gestellt: normale Leber, einfache Fettleber, Fettleberfibrose oder -hepatitis, chronisch aktive Hepatitis, Leberzirrhose. Übereinstimmung zwischen histologischem und sonographischem Befund bestand bei der normalen Leber in 56%, bei der einfachen Fettleber in 70%, bei der Fettleberhepatitis in 92%, bei der chronisch aktiven Hepatitis in 63% und bei der Leberzirrhose in 79%. Die Spezifität der Sonographie betrug 95%, die Sensitivität für alle pathologisch übereinstimmēnden Befunde 82%, im speziellen für die Fettleber 94%, für die chronisch aktive Hepatitis 93% und die Leberzirrhose 79%. Aufgrund der hohen Spezifität eignet sich die Sonographie ideal als Screening-Methode zur Erkennung diffuser Leberparenehymschäden. Bei der einfachen Fettleber und in Fällen von Leberzirrhose kann sie weitere invasive Untersuchungen dem Patienten ersparen. Weiters eignet sich die Methode zur Verlaufskontrolle diffuser Lebererkrankungen, besonders der toxisch-nutritiven Leberschäden und auch der chronisch aktiven Hepatitis.

Key concepts: Medicine, Cirrhosis, Fatty liver, Gastroenterology, Alcoholic hepatitis, Hepatitis, Liver biopsy, Internal medicine

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